AWS re:Invent 2014 – ein Rückblick

Originalartikel von Mark Nunnikhoven, Principal Engineer


Auf der re:Invent 2014 letzte Woche stellte AWS neun Services vor, das heißt acht Standalone-Services und eine neue Datenbank-Engine, die aber wichtig genug ist, um sie als neuen Dienst zu bezeichnen. Trend Micro war Diamond-Sponsor des Events und zeigte eine starke Präsenz.
Neue Services

Einige der neuen Dienste sind sofort verfügbar, andere werden in Kürze folgen, und auf einige müssen die Anwender bis zum neuen Jahr warten. Die Videos der einzelnen Sessions gibt es im AWS YouTube-Kanal, auch solche zu den vorgestellten Diensten. Die folgende Liste ist noch nicht vollständig, wird aber ergänzt:

  • AWS Key Management Service: SEC301 mit Details zu SEC406
  • AWS Lambda: MBL202
  • AWS Service Catalog: APP204
  • AWS Config: SEC315
  • Amazon Aurora: SDD415
  • Amazon EC2 Container Service: APP313

Auch die Dokumentation und Support-Informationen werden noch aktualisiert.

Die Auswirkungen

Die Botschaft, die der Besucher mitnehmen kann, ist die, dass AWS versucht, es den Anwendern so einfach wie möglich zu machen, hochverfügbare, skalierbare Systeme von einem Tag auf den anderen zu entwickeln und einzusetzen.

Beim Start eines neuen Projekts kann sich die Unterstützung von Systemen und das Designen von Pattern, die funktionieren, sehr mühsam gestalten. Die Kosten des Betriebs eines effizienten Queuing-Systems oder einer global skalierenden Datenbank sind nicht unerheblich, wenn der Anwender dies allein stemmen soll. Deshalb planen die meisten Architekten schon früh für künftige Skalierung mit smarten Alternativen. Sie schränken ihre Alternativen für kleinere Installationen ein, denn ist eine Organisation in dieser Größenordnung nicht erfolgreich, so wird sie auch nicht weiter so wachsen, dass Skalierung zum Thema wird.

Mit den neuen Services von AWS werden viele dieser Design-Diskussionen überflüssig. Es ist genauso einfach, eine große Datenbank oder Queue für eine App einzusetzten, die 1000 Transaktionen täglich bearbeitet wie für eine, die 1000 pro Sekunde pusht. Das zeigt die wahre Stärke: nur wenige Kompromisse beim Erstellen einer App.

Trend Micros Präsenz

Trend Micro startete in die Woche mit dem Release von Deep Security 9.5 über den AWS Marketplace. AMI unterstützt Kunden dabei, schnell und einfach Deep Security in ihren eigenen AWS VPC zu installieren. Die Sicherheitslösungen ermöglichen es, die Sicherheit auf AWS zu gewährleisten.

Trend Micro hielt auch zwei Vorträge:

  • SEC313 & SEC313-R, “Updating Security Operations for the Cloud”: Dabei ging es um die VErbesserung des Sicherheitsbetriebs unter Einsatz der AWS Cloud. Die Demovideos, Codebeispiele und Erkärung des Workflows gibt es hier.
  • SEC314, “Customer Perspectives on Implementing Security Controls with AWS” war eine Podiumsdiskussion, an der vier Trend Micro-Kunden teilnahmen, die über ihre Erfahrungen mit den Herausforderung der Sicherheit und Compliance auf AWS diskutierten.

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