Der Security-RückKlick KW 09

von Trend Micro

Eine neue Trojaner-Variante lässt sich in gezielten Angriffen für gleich zwei Betriebssystemumgebungen einsetzen, Neuigkeiten über den Malware-as-a-Service Provider Hacking Team, die Pläne des Tor Projects, all dies ist nur einiges davon, was die Nachrichten in der letzten Woche beschäftigte. Wichtig ist auch, wie man sich vor Ransomware schützen kann.

Digitale Erpressung ist kein Schicksal

Die Zahl der Angriffe mit Ransomware ist sprunghaft angestiegen, und angesichts der Erfolge und der exzellenten Verdienstmöglichkeiten damit wird sie voraussichtlich auch nicht zurückgehen. Doch können Einzelne und auch Unternehmen diesen Angriffen vorbeugen: Es gilt, bestimmte Regeln im Umgang mit der IT zu beachten, aber auch die Möglichkeiten der eingesetzten Sicherheitslösung auszuschöpfen.

BKA-Mail mit Locky

Kriminelle verschicken Im Namen des Bundeskriminalamts Mails mit Warnungen vor Locky. Der mitgelieferte Anhang enthält angeblich ein Removal-Tool. Hier aber lauert das Virus Locky ahnungslosen Nutzern auf.

Trojaner BIFROSE befällt jetzt auch Unix-Systeme

Warnung: Die neueste Waffe im Arsenal der Cyberspione hinter der Operation „Shrouded Crossbow“ ist eine Version des BIFROSE-Trojaners, die nun sowohl Windows- als auch Unix-Systeme angreifen kann und in gezielten Angriffen zum Einsatz kommt.

Bösartige Apps in Google Play trotz Screening

Verseuchte Apps gelangen in Google Play, trotzdem der Anbieter einen Code-Checking-Mechanismus einsetzt. Forscher haben seit August letzten Jahres 343 solcher Android-Apps gefunden, die bereits Smartphones gekapert haben.

Tor Project will gegen bösartige Nodes vorgehen

Gemeinsam mit der Princeton University will das Tor Project manipulierte Nodes im eigenen Netzwerk ausmachen. Tor Project glaubt, dass seine Reputationsdienste, die die Reputation der Relays prüfen und veröffentlichen, dazu missbraucht werden, Verkehr auf von Angreifern kontrollierte Nodes zu ziehen.

Hacking Team ist wieder aktiv

Wie Phönix aus der Asche: Eine neu entwickelte Mac-Malware lässt sich anscheinend Hacking Team zuordnen. Der Malware-as-a-Service Provider war vor einigen Monaten abgetaucht, nachdem er selbst gehackt und sein „geistiges Eigentum“ veröffentlicht worden war.

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