Der Security-RückKlick KW 29

von Trend Micro

Dem Einsatz von Ransomware für die unterschiedlichsten Ziele und mit den verschiedensten Methoden sind keine Grenzen gesetzt. Des Weiteren gibt es neue mobile Gefährdungen durch Software-Fehler, aber auch einen neuen Tor-Konkurrenten.

Stampado nur Marketingtrick?

Die Nachricht über eine neue „nicht zu entdeckende“ Erpressersoftware Stampado gibt Rätsel auf, denn bislang fehlt jeglicher Beweis, dass es diesen Schädling überhaupt gibt. Stehen wir am Beginn einer Welle mit gefälschter Anti-Ransomware, die vermeintlich vor Erpressersoftware schützt?

Delilah-Trojaner zwingt Opfer, Insider-Daten zu stehlen

Delilah nutzt teilweise Ransomware-Techniken, um Opfer dazu zu zwingen, bösartige Insider-Aktivitäten auszuführen. Die Schadsoftware wird nur in exklusiven kriminellen Communities vertrieben.

Ransomware nutzt Google Doc zum Speichern

cuteRansomware nutzt Google Doc für das das Hosting von Entschlüsselungs-Keys und C&C-Fähigkeiten, um sich damit in der Cloud zu verstecken.

OpenSSH von Enumeration-Fehler betroffen

Ein Fehler in der Crypto-Bibliothek OpenSSH (User Enumeration Bug) erlaubt es Remote-Angreifern eine Liste von Nutzernamen auf einem Online-Server auf Echtheit zu checken.

Botnet kapert Websites und liefert Crypto-Ransomware aus

Eine Reihe von Website werden von einem Botnet umgeleitet auf eine bösartige Site, die versucht CryptXXX zu installieren.

Software-Fehler gefährdet Mobiltelefone und ganz Netzwerke

Neue Lücke in der Code-Bibliothek vieler Telekommunikationsprodukte wie Funkmasten, Router, Switches ermöglicht die Kontrolle/Mithören bei Handys und Übernahme ganzer Netzwerke.

Neues Anonymitätsnetzwerk besser als Tor

Das von einer Gruppe von Forschern vom MIT neu entwickelte Anonymitätsnetzwerk Riffle bietet bessere Sicherheit und Performance als der große Rivale Tor.

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