Der Security-WochenrückKlick: KW 51

von Trend Micro

Zum letzten Mal in diesem Jahr liefert Trend Micro die Zusammenfassung von wichtigen Sicherheitsnachrichten der abgelaufenen Woche – mit Ankündigungen, Absichtserklärungen, Vorhersagen sowie entdeckten Schwachstellen.

Trend Micro wünscht Ihnen und Ihren Familien geruhsame Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr!

EU-Sicherheitsagentur fordert mehr Sicherheit für kritische Infrastrukturen

EU-Sicherheitsagentur ENISA hat für SCADA (Supervisory Control and Data Acquisition) und Industrial Control Systems (ICS) vier Sicherheitsreifeprofile basierend auf der Gesetzgebung, organisatorischen Strukturen, Policies, Incident Handling usw. festgelegt und gibt Empfehlungen, wie der Schutz der Infrastrukturen erhöht werden kann.

Werbe-Blocker könnten 2016 Malvertising ausrotten

Trend Micro geht davon aus, dass Malvertising, einer der erfolgreichsten Infektionsvektoren, 2016 verschwinden wird. Der Grund: steigendes Sicherheitsbewusstsein und zunehmende Nutzung von Werbe-Blocking-Technik. Allerdings sind Cyberkriminelle sehr zäh!

Twitter warnt Nutzer vor möglichem staatlich unterstütztem Hacking

Twitter hat die erste Warnung überhaupt veröffentlicht: Es geht um die Möglichkeit eines staatlich gesponserten Hacks. Der Alert zeigt die zunehmende Sorge wegen Hacking-Aktivitäten durch ausländische Regierungen am Ende eines Jahres, in dem breit angelegte Cyberangriffe stattfanden, wie der Diebstahtl von 22 Millionen Profilen von Mitarbeitern des US-Department of Homeland Security.

Deep Discovery Inspector erhält Zertifizierung von ICSA Labs

ICSA Labs, eine unabhängige Einheit von Verizon, hat den Deep Discovery Inspector nach einer ersten Runde im 28-Tage dauernden Advanced Threat Defense (ATD)-Test zertifiziert. Der Test findet viermal im Jahr statt und prüft die Fähigkeit der Produkte, die jeweils neuesten Bedrohungen zu erkennen.

FBI gibt Nutzung von Zero Days für Überwachung zu

Das FBI hat regelmäßige Nutzung von Zero-Day Exploits für den Zugang zu Systemen von „Personen ihres Interesses“ bestätigt. Darüber hinaus wurde auch klar, dass der Geheimdienst die Anbieter der betroffenen Produkte über die vorhandene Lücke nicht informiert – also potenziell Millionen Nutzer der Gefahr von Hacking überlässt.

FBI besteht auf Backdoors in der verschlüsselten Kommunikation

Das FBI verlangt Hintertüren in der verschlüsselten Kommunikation, will sie aber nicht so nennen und fordert von den Anbietern, ihr Geschäftsmodell so zu ändern, dass die Geheimdienstler Zugriff auf die Kommunikation haben.

Mangel an IT-Fachkräften in Europa nimmt ab

Die Marktforscher von Empirica stufen den Mangel an IT-Fachkräften in Europa künftig geringer ein.2020 werden etwa 60.000 digitale Jobs mehr besetzt sein, als noch im Jahr zuvor angenommen wurde.

Schiffs-Datenrecorder sind anfällig auf Hacking-Angriffe

Wie eine Blackbox im Flugzeug dienen auch die Daten aus den Schiffs-Datenrecordern dazu, bestimmte Vorfälle oder auch Unfälle auf See zu untersuchen. Doch aufgrund von Sicherheitslücken wie schwacher Verschlüsselung, unsicherer Authentifizierung oder fehlerhafter Firmware lassen sich diese Daten manipulieren, um Ursachen zu vertuschen, warnen Forscher.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*