Die verborgenen Gefahren in App-Seiten von Drittanbietern

Originalartikel von Ryan Certeza, Technical Communications

Bildquelle: Flickr Fotostream von Ulcano,  unter Creative Commons verwendet

Bildquelle: Flickr Fotostream von Ulcano, unter Creative Commons verwendet

App-Sites von Drittanbietern haben häufig attraktive Angebote, etwa kostenlose Versionen von ansonsten kostenpflichtigen Anwendungen oder Apps, die in den Original-Stores nicht zu haben sind. Doch angesichts der möglichen Gefahren, die ein Download mit sich bringen kann, sollten sich Nutzer überlegen, ob es diese Angebote wert sind, das Mobilgerät und die eigenen Daten zu gefährden.

 

 

2012 registrierte Trend Micro eine Steigerung in der Anzahl der bösartigen Domänenkonten für Android-Apps von 3.000 im Januar auf fast 8.000 zum Jahresende. Diese bösartigen Domänen enthalten verdächtige .APK-Dateien oder solche mit für die App-Installation benötigten Daten. Ein Beispiel einer solch bösartigen App ist die kürzlich aufgetauchte gefälschte Version der beliebten „Candy Crush“-App, die Funktionen umfasst, welche von Cyberkriminellen dazu missbraucht werden können, um wichtige Nutzerdaten abzuziehen und agressiv Werbung auf das Gerät zu schieben. Die hohe Zahl bösartiger Domänen und die 350.000 hoch riskanten und bösartigen Android-Apps im letzten Jahr zeichnen ein alarmierendes Bild der mobilen Gefahren.

Der Trend Micro-Bericht „The Dangers of Third-Party Apps Sites“ zeigt die versteckten Gefahren in den App Sites von Drittanbietern auf. Auch stellt der Report den Wechsel in der Taktik der Cyberkriminellen dar: Statt wie bislang einfach Nutzer dazu zu verführen, eine mit Schadsoftware infizierte App zu installieren, zwingen sie sie eine bösartige URL aufzurufen. Ein weiterer Trend sind Botnets, in die mobile Geräte mit einbezogen werden. Infolge der Fähigkeit der Mobilgeräte, sich mit dem Internet zu verbinden, sind sie für die Kriminellen zu interessanten Bots geworden, die sie als eine wichtige Komponente einsetzen können.

Die Android-Geräte der Anwender von Trend Micros Mobile Security Personal Edition sind vor diesen Gefahren geschützt, denn die Lösung kann bösartige und hoch riskante Apps erkennen.

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