European Cyber Security Month (ECSM): Cybersicherheit zuhause

von Trend Micro

 

 

 

 

 

Die dritte Woche des European Cyber Security Month (ECSM) steht unter dem Thema der Cybersicherheit zuhause. Mittlerweile nutzt jeder auch daheim die digitalen Kommunikationsmittel und erledigt Einkäufe, Banking oder andere Geschäfte vom privaten Computer aus. Trend Micro gibt auch in dieser Woche jeden Tag einen neuen Tipp, wie die Sicherheit in diesem privaten Umfeld gewahrt oder gar verbessert werden kann.

Vorsicht bei Rechnungen per E-Mail!

„Sie schulden uns noch folgenden Betrag. Zahlen Sie umgehend! Details im Anhang.“ – Solche oder ähnliche Mails sollten Sie äußerst argwöhnisch betrachten bzw. besser einfach ignorieren. Öffnen Sie nicht den Anhang und klicken Sie auch auf keine Links! Haben Sie mit einem Absender keine Vereinbarung darüber, dass Ihnen Rechnungen per E-Mail zuzuschicken sind, gibt es Ihrerseits keine Verpflichtung, auf derartige E-Mails zu reagieren. Cyberkriminelle machen sich die Angst vor Inkassobüros oder Pfändungen zu Nutze, um ihre Opfer dazu zu bewegen, Anhänge zu öffnen oder Links anzuklicken. Berechtigte Gläubiger wählen hingegen in der Regel den „alten“ postalischen Weg. Wenn Sie Zweifel an einer Rechnung haben, kontaktieren Sie den Gläubiger per Telefon – aber nutzen Sie dafür die Ihnen vorliegende Telefonnummer und nicht die, die Ihnen in einer E-Mail angezeigt wird.

Halten Sie sich nicht für unverwundbar!

Internetkriminalität ist kein reines Windows-Problem. Auch wenn die Produkte des Herstellers Microsoft oft Angriffsziele von Cyberkriminellen sind, liegt das weniger an der Qualität dieser Software sondern vielmehr am ihrem hohen Verbreitungsgrad. Je größer der Marktanteil anderer Betriebssysteme wie MacOS ist, desto häufiger werden auch Angriffe auf diese bekannt. Begehen Sie deshalb nicht den Fehler zu glauben, es sei ungefährlich, auf bestimmten Geräten beispielsweise verdächtige Nachrichten zu öffnen. Häufig funktioniert bösartige Software auf mehreren Systemen, und oft geht es nur darum, Sie zu einer Reaktion aufzufordern. Das kann beispielsweise die Eingabe von Daten oder das Aufrufen eines Weblinks sein und funktioniert auf allen internetfähigen Geräten.

Auch Anrufe gehören zum Repertoire von Onlinebetrügern!

Banken und Kreditkartengesellschaften überwachen den Zahlungsverkehr und rufen bei ungewöhnlichen Geldflüssen ihre Kunden an, um nachzufragen, ob alles mit rechten Dingen zugeht. Dieser Service kann Sie vor hohem Schaden bewahren – jedoch wissen das auch Internetkriminelle. Auch diese rufen deshalb immer wieder direkt bei ihren Opfern an und fordern sie auf, Details zu ihren Bankverbindungen zu offenbaren. Um sicher zu gehen, dass Sie tatsächlich mit Ihrer Bank oder Kreditkartengesellschaft sprechen, notieren Sie sich deshalb den Namen Ihres Gesprächspartners, legen auf und rufen die Nummer auf der Rückseite Ihrer EC- oder Kreditkarte an! Sollte Sie jemand auffordern, eine andere Nummer als die auf der Rückseite Ihrer Karte genannte zu wählen, ist das meist ein sicheres Indiz für Internetkriminalität.

Aktualisieren Sie regelmäßig Ihre Software!

Auch wenn es nervt, dass man als Nutzer immer wieder zu Aktualisierungen überredet wird, führen Sie diese aus, sobald Sie können! Dies gilt im besonderen Maße für Ihr Betriebssystem sowie für weltweit häufig eingesetzte Software wie den Adobe Reader oder Browser wie Firefox. Die Hersteller dieser Software sehen sich ganzen Heerscharen von zwielichtigen Forschern gegenüber, die nach möglichen Eintrittspunkten für Schadsoftware suchen. Tatsächlich finden sich solche Sicherheitslücken in jeder Software. Hersteller reagieren auf die Entdeckung dieser Angriffspunkte, indem sie die Lücken schließen. Dies erfolgt in der Regel durch einen sogenannten „Patch“. Das Nichtinstallieren dieser Updates macht das eigene System verwundbar gegen Angriffe. Je länger man sich Zeit lässt, desto größer wird das Risiko. Lassen Sie deshalb Ihre Software-Updates automatisch durchführen, soweit möglich!

Verwenden Sie auch zu Hause sichere Passwörter!

Auch wenn Sie jedem in Ihrer Familie vertrauen, stellen Passwörter und andere Sicherheitscodes sowie Nutzerprofile eine nützliche Erfindung dar. Sie erlauben nicht nur eine Anpassung an die eigenen Bedürfnisse, sondern sind auch ein wichtiger Schutzmechanismus, um unerlaubte Zugriffe zu verhindern. Verwenden Sie auch zu Hause sichere Passwörter mit Groß- und Kleinschreibung, Zahlen und Sonderzeichen! Dies verhindert auf dem heimischen PC unliebsame „Online-Besucher“ und sorgt auch bei verloren gegangenen oder gar gestohlenen Geräten dafür, dass die Daten sicher sind.

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