FAKEAV behauptet sich hartnäckig

Originalartikel von Roland Dela Paz (Threat Response Engineer bei Trend Micro)

FAKEAV-Malware wird mittlerweile wie als ganz normales Geschäft betrieben, und das trotz der hohen Aufmerksamkeit von Seiten der Medien. Trend Micro-Sicherheitsforscher haben drei wichtige Aspekte – nämlich Social Engineering-Techniken, FAKEAV-Techniken und das Geschäft mit der Malware — untersucht, um herauszufinden, warum diese berüchtigte Malware sich so hartnäckig behaupten kann.

Social Engineering stellt die überwiegend genutzte Technik für die Weiterentwicklung böswilliger Aktivitäten dar, sowohl online als auch offline. FAKEAV ist ein gutes Beispiel für eine Online Social Engineering-Erfolgsstory. Die Malware nutzt menschliche Schwächen aus und setzt Techniken wie „Black Hat“ Search Engine Optimization (SEO) ein, um Nutzer auszutricksen.

Hinter professionell wirkenden Benutzerschnittstellen, störenden Pop-ups und sonstigen Scareware-Taktiken von FAKEAV steckt eine einfache Technologie. Man kann daher sagen, dass die FAKEAV-Technik eher trickreich als komplex ist. Aber ungeachtet der Einfachheit der Technik spielt sie eine erfolgskritische Rolle für die Social Engineering Malware-Taktik.

Natürlich ist eine böswillige Kampagne sinnlos, wenn sie den Betreibern nichts bringt. Im FAKEAV-Geschäft geht es um hohe Einsätze, denn neben den 40 bis 100 Dollar, die die Nutzer als Preis für eine Schwindelsoftware zahlen, geht es vor allem um Informationsdiebstahl.

Weitere Einzelheiten zu den Aspekten gibt es im Security Spotlight Artikel “Why FAKEAV Persists”.

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