Fünf Schritte gegen Android-Malware


Quelle: flickr photoshoarama – dan

So genannte mobile Malware ist längst kein Hype mehr. Die Schädlinge konzentrieren sich vor allem auf Android-Geräte. Nicht nur erfreuen sie sich steigender Beliebtheit — der Verkauf stieg von 6,8 Millionen Geräten 2009 auf 67 Millionen im Jahre 2010. Googles Plattform ist ein offenes Ökosystem, stellt Raimund Genes, Chief Information Officer von Trend Micro fest. Das bedeutet auch, dass niemand die App Stores kontrolliert – ein El Dorado für Kriminelle, die dort gefälschte Apps zum Herunterladen einstellen können.

Erst kürzlich haben die Experten von Trend Micro eine neue Variante eines Android-Schädlings entdeckt. Die nach Trojaner Art funktionierende Malware-Version einer Game-App (Coin Pirates) überwacht bestimmte Schlüsselwörter in Textnachrichten, die über ein infiziertes Gerät kommen, und versucht höhere Privilegien als die legitime App sie benötigt zu erhalten. Ziel auch dieses Schädlings ist es, Zugang zu möglichst vielen Informationen auf dem Gerät und Geolokationsdaten erhalten.

Android-Nutzer sind gut beraten, ihre Smartphones in fünf einfachen Schritten vor bösartigen Apps zu schützen:

  1. Nutzen Sie die eingebauten Android-basierten Sicherheitsfunktionen. Diese Einstellungen sind unter Settings und Location & Security zu finden. Es empfiehlt sich auch, die etwas zeitaufwändige Möglichkeit zu nutzen, das Gerät im inaktiven Zustand zu sperren, um dann mithilfe des Kennworts das Gerät wieder zu aktivieren. Des weiteren gibt es mit der Fingerabdruck-Option den wohl sichersten Schutz vor fremdem Zugriff.
  2. Deaktivieren Sie die automatische Wi-Fi-Verbindung. Der automatische Zugang zu offenen drahtlosen Netzen öffnet Tür und Tor für jeden, und lässt die Daten vom Smartphone frei durch den drahtlosen Router fließen.
  3. Lassen Sie nur Apps aus Android Market zu. Dies liefert zwar keine hundertprozentige Garantie gegen gefälschte Apps, doch ist der offizielle Android-Store vertrauenswürdiger als die Dritter.
  4. Vergeben Sie keine Berechtigungen, deren Sinn Sie nicht verstehen. Die meisten Schädlinge wollen Zugriffsrechte auf eine ganze Reihe von Informationen auf dem Smartphone. Auf diese Weise kann die Malware als Backdoor-Programm aktiv werden und auf dem Gerät Anruf-Logs ändern, Textnachrichten überwachen und abfangen und anderes mehr.
  5. Installieren Sie zusätzlich eine effektive mobile Sicherheits-App. Ein solcher zusätzlicher Schutz ist nötig, weil die Cyberkriminellen immer neue Wege finden, die vorhandenen Schutzmechanismen der Geräte auszuhebeln.

Trend Micros Mobile Security for Android schützt die auf dem Gerät gespeicherten Dateien ebenso wie die Banktransaktionen, die vom Android-Smartphone aus getätigt werden. Die Lösung nutzt Trend Micros Smart Protection Network mit dessen Web Reputation Technologie und erkennt und stoppt Malware, bevor diese das Gerät erreicht.

3 Gedanken zu „Fünf Schritte gegen Android-Malware

  1. Pingback: Verseuchte „Bad-Piggies“-Apps | Hapke Media

  2. Pingback: sysbus » 17 bösartige Apps auf Google Play

  3. Pingback: Bösartige Apps auf dem Android-Markt verärgern die Nutzer › SAFETY for YOU! › Aktuelles, Android, Smartphone

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