Gefahren lauern überall in den sozialen Medien

Originalartikel von Bernadette Irinco (Technical Communications)

Geht es um Gefahren in den sozialen Medien, so denken viele als erstes an die berüchtigte KOOBFACE-Malware, denn der Schädling nutzt diese Plattformen für seine Verbreitung. Kürzlich stellten jedoch die Sicherheitsforscher von Trend Micro fest, dass die Malware nun ein P2P-Netzwerk über gemeinsam genutzte trojanisierte Anwendungsdateien für ihre Zwecke einsetzt.

Doch natürlich stellt KOOBFACE nicht die einzige Gefahr in den sozialen Medien dar. Die folgende Grafik gibt eine Übersicht über die möglichen Bedrohungen:


Zur immanenten Bedrohung können zum Beispiel einige der angebotenen Funktionen in diesen Netzwerk-Sites werden. Ursprünglich dazu gedacht, die soziale Kommunikation effizient und einfach zu gestalten, nutzen Cyberkriminelle sie für ihre fiesen Machenschaften. Ein scheinbar harmloser Pinnwand-Eintrag von einem Freund in Facebook, ein von einem Online-Kontakt empfohlenes Video oder eine Instant Message von einem Kollegen können schon zu einem Angriff führen.

Das e-Book „A Guide to Threats on Social Media“ von Trend Micro zeigt, wie sich der Anwender selbst gegen die Gefahren in den sozialen Medien schützen kann. So warnen die Autoren etwa vor verschiedenen Gefahren in Twitter. Hier besteht unter anderem die Gefahr, dass Kriminelle Konten kompromittieren, um Links auf Phishing-Sites zu platzieren. Auch beim Klicken auf verkürzte URLs sollten Nutzer vorsichtig prüfen, ob es sich um einen legitimen Tweet handelt.

Schließlich umfasst der Ratgeber sechs Tipps, beispielsweise zu den privaten Einstellungen, Gruppieren von Kontakten oder dem Wählen verschiedener Kennwörter für unterschiedliche soziale Netzwerke.

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