Kommentar: Intels Einstieg in den Sicherheitsmarkt


Letzte Woche kündigte Intel an, den Sicherheits-Softwarehersteller McAfee zu übernehmen. Der Deal stellt bei einem Preis von rund 7,7 Milliarden Dollar die bisher größte Übernahme dar, die Intel je getätigt hat. Analysten bewerten den Kauf als Möglichkeit für den Chip-Hersteller, Prozessoren zu entwickeln, die Sicherheits-Scans, wie sie die McAfee-Software durchführt, beschleunigen. Laut eigenen Aussagen will der Konzern alle „mit dem Internet verbundenen Geräte“ sicherer machen.
Eva Chen, CEO und Mitbegründerin von Trend Micro kommentiert die Übernahme: „Intels Entscheidung, eine Sicherheitsfirma zu kaufen, ist eine klare Botschaft an die Branche und Investoren, dass Sicherheit absolut grundlegende Bedeutung für künftige Technologieservices und Produkte hat. Für bestehende und zukünftige Kunden versetzen die Intel-Ressourcen McAfee unter Umständen in die Lage, verschiedene Geräte und Endpunkte abzusichern. Damit würde nachgeholt, was andere Anbieter wie Trend Micro durch das Smart Protection Network bereits erreicht haben. Allerdings ist das Embedded-Softwaremodell völlig verschieden von dem Betriebsmodell von Sicherheitssoftware. Das ist somit eine gute Gelegenheit für Kunden, ihre Beziehung zu ihrem Sicherheitspartner zu überprüfen und zu evaluieren, ob sie die Services und Expertise erhalten werden, die sie benötigen.“

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