Sicherheitsbericht zum zweiten Quartal 2014

Originalartikel von Trend Micro

Die Sicherheitsvorfälle von April bis Juni 2014 – nämlich Dateneinbrüche, DDoS-Angriffe, aber auch die Weiterentwicklung von Schadsoftware und der Bedrohungen für die Datensicherheit – haben nochmals vor Augen geführt, dass Unternehmen eine Strategie aufsetzen müssen, um diesen Sicherheitsbedrohungen effizient begegnen zu können.
Im abgelaufenen Quartal fanden die Sicherheitsforscher eine Vielfalt an Bedrohungen: Es gab die Sicherheitslücke Hearbleed in der weitverbreiteten Verschlüsselungsbibliothek OpenSSL. Zu den Opfern von Datendiebstählen gehörten gleichermaßen technische Firmen und Restaurantketten. Schließlich gab es in diesem Zeitraum einen letzten Patch für Windows XP.

Auch andere Teile der Bedrohungslandschaft haben zugenommen, so etwa das Volumen von Online Banking-Schadsoftware oder die mobilen Bedrohungen:


Bild 1. Menge der entdeckten Online Banking-Schadsoftware



Bild 2. Anstieg der Menge der mobilen Schadsoftware

Nicht jedes Unternehmen kann mit den Sicherheitsvorfällen sehr gut umgehen. Ein Teil des Überblicks über das zweite Quartal zeigt, wie einige Firmen mit verschiedenen Online-Bedrohungen fertig geworden sind.

Darüber hinaus wird zunehmend die Überwachung von Internet-Firmen und Regierungsbehörden als Bedrohung wahrgenommen. Diese Gefahren wurden beispielsweise durch die EU-Maßnahme zum „Recht auf Vergessenwerden“ und durch das Urteil des US Obersten Gerichtshofes im Fall Riley v. California, dass die Suche nach Informationen auf einem Smartphone einer richterlichen Anordnung bedarf, in Angriff genommen.

Weitere Details zu den Bedrohungen im zweiten Quartal umfasst der TrendLabs-Report Turning the Tables on Cyber Attacks.

 

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