Spammer greifen Facebook-Nutzer mithilfe von Twitter an

Originalartikel von Gedrick Lacson (Anti-spam Research Engineer bei Trend Micro)

Trendlabs hat einen neuen Spam-Angriff auf Facebook entdeckt, der sich der populären Micro-Blogging Site Twitter bedient.



Die Mail tarnt sich als Facebook-Benachrichtigung und nutzt nicht jugendfreie Inhalte, um die Empfänger zum Öffnen des Anhangs zu bewegen. Der zip-Anhang Twitter.zip enthält die Datei twitter.html, in die ein bösartiges Script eingebettet ist, das Trend Micro als JS_REDIR.AE identifiziert hat.

Die Beliebtheit der sozialen Netzwerke ist immer noch im Steigen, und die Nutzer verbringen immer mehr Zeit mit  ihren Konten. So fanden die Analysten von Nielsen Online heraus, dass Nutzer eine von viereinhalb Minuten online mit sozialen Netzwerken und Blogging verbringen. Kein Wunder, dass Cyberkriminelle vor allem Facebook und Twitter für die Verbreitung ihres bösartigen Codes nutzen wollen.

Twitter wird auch zusehends häufiger als Mittel für die Spam-Verteilung genutzt. Rik Ferguson, Senior Security Advisor bei Trend Micro, zeigte auf, wie bösartige Tweets zu schädlichen PDF- und EXE-Dateien führen (TROJ_PIDIEF.JCS bzw. TROJ_SMALL.LEC).

Facebook- und Twitter-Anwender, die Sicherheitslösungen von Trend Micro einsetzen, sind vor den beschriebenen Angriffen geschützt. Denn das Trend Micro Smart Protection Network erkennt dank seines Dateireputationsdienstes bösartige Dateien und behandelt sie entsprechend. Anwendern, die keine Trend Micro-Lösungen einsetzen, aber fürchten, ihr Rechner könnte aufgrund der beschriebenen Bedrohungen infiziert worden sein, steht das von Trend Micro im Internet kostenlos angebotene Tool HouseCall zur Verfügung, das Schadsoftware erkennt und beseitigt

(zusätzliche Informationen von Carolyn Guevarra und Jonathan Leopando)

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