Schlagwort-Archive: Bedrohung

Kryptowährungs-Miner verwenden Struts- und DotNetNuke-Server Exploits

Originalbeitrag von Hubert Lin

Mining von Kryptogeld ist für Cyberkriminelle zu einer zuverlässigen Geldquelle avanciert. Kryptowährungs-Miner nutzen die Rechenleistung anderer, um Coins verschiedener Art zu schürfen. Dies setzen sie meistens über Schadsoftware oder kompromittierte Websites um. In den letzten Wochen gab es eine signifikante Zunahme bei den Exploits, die zwei bestimmte Sicherheitslücken im Visier hatten: CVE-2017-5638 (Lücke in Apache Struts) und CVE-2017-9822 (Lücke in DotNetNuke). Patches für diese Sicherheitslücken sind bereits verfügbar. Die Webanwendungen werden von Entwicklern häufig für die Erstellung von Websites genutzt und sind somit natürlich auf vielen Servern vorhanden. Die Struts-Sicherheitslücke war auch an dem massiven Equifax-Einbruch 2017 beteiligt.
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Digitale Vandalen: Hintergründe und Methoden der Web-Entstellung

Originalbeitrag von Trend Micro Forward-Looking Threat Research Team


Cyberkriminalität gibt es in vielen Formen, und eine der bewährtesten Taktiken von Angreifern ist die Entstellung von Websites, auch Defacement genannt. Dabei ersetzen sie die ursprüngliche Seite mit ihren eigenen Inhalten, die deutlich politische oder gesellschaftliche Botschaften formulieren. Trend Micro hat die Daten zweier Jahrzehnte analysiert, um den Prozess bis heute zu verfolgen.
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Meltdown und Spectre: Patchen oder nach DSGVO Strafe zahlen

von Trend Micro


Nach dem Bekanntwerden der Mikroprozessor-Schwachstellen Meltdown und Spectre sind Unternehmen und Anwender mit deren potenziellen Auswirkungen beschäftigt, während Hersteller Patches zur Verfügung stellen. Doch diese Sicherheitslücken können Unternehmen auch eine weitere Lektion erteilen: Patchen oder Strafe zahlen.
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Der Security-RückKlick 2018 KW 02

von Trend Micro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: CartoonStock

Updates gegen Spectre und Meltdown, auch als Köder bestimmten die Nachrichten. Nordkoreas Finanzspritze aus Kryptowährungs-Malware und Trend Micro Investments in Startups.
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Spekulation ist riskant: Hintergründe zu Meltdown und Spectre

Originalbeitrag von Vit Sembera, Trend Micro

Tagelang kursierten Gerüchte um eine ernste Sicherheitslücke in Intel-Prozessoren. Doch erst am 3. Januar dieses Jahres kam die offizielle Bekanntmachung der Meltdown- und Spectre-Lücken. Es wurde klar, wie ernst die Probleme waren. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass infolge von Meltdown und Spectre bösartiger Code den Hauptspeicher lesen können, was normalerweise ohne Berechtigung nicht möglich ist.

Die Schwachstelle erlaubt es einem Angreifer, Informationen wie Passwörter, Verschlüsselungs-Keys oder was immer das betroffene System verarbeitet hat. Unglücklicherweise hat der Wunsch nach Leistungssteigerung die vorhandenen Sicherheitsbestandteile der normalen Betriebssysteme (Windows, Linux und MacOS), die dem Schutz der Vertraulichkeit von Nutzerdaten dienen, stark beeinträchtigt. Code für die Machbarkeit von Angriffen ist veröffentlicht worden, dennoch gehen Experten davon aus, dass diese neuen Lücken noch nicht tatsächlich missbraucht worden sind. Was steckt hinter diesen Sicherheitslücken, und was tun die Anbieter, um die Bedrohung abzuwenden? Die technischen Hintergründe für die Schwachstellen liefert der Originalbeitrag.