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	<title>blog.trendmicro.de » Google</title>
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	<description>Ein Trend Micro Sicherheits-Blog</description>
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		<title>Die Koobface-Saga</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 15:40:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sFranke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Originalartikel von Trend Micro Es gibt viele Arten der Untersuchung einer Bedrohung mithilfe unterschiedlicher Sachkenntnis â€“ vor allem, wenn es sich um eine Gefahr handelt, die mehrere SchĂ¤dlinge einbezieht und eine ziemlich robuste C&#38;C (Command &#38; Control)-Infrastruktur verwendet. Doch unabhĂ¤ngig davon, ob Reverse Engineering oder die Analyse der Botnet-Infrastruktur eingesetzt wird, das wichtigste Ziel ist, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Originalartikel von <a href="http://blog.trendmicro.com/the-koobface-saga/" target="_blank">Trend Micro</a></p>
<p>Es gibt viele Arten der Untersuchung einer Bedrohung mithilfe unterschiedlicher Sachkenntnis â€“ vor allem, wenn es sich um eine Gefahr handelt, die mehrere SchĂ¤dlinge einbezieht und eine ziemlich robuste C&amp;C (Command &amp; Control)-Infrastruktur verwendet. Doch unabhĂ¤ngig davon, ob Reverse Engineering oder die Analyse der Botnet-Infrastruktur eingesetzt wird, das wichtigste Ziel ist, die Bedrohung an sich zu verstehen.</p>
<p>Trend Micro ist in der glĂĽcklichen Lage, einige Experten in seinen Reihen zu haben, die diese Herausforderung mit verschiedenen Mitteln angehen kĂ¶nnen. Deren technische Analyse und die benĂ¶tigte Sorgfalt bei der Ăśberwachung der Koobface-AktivitĂ¤ten fĂĽhrte zu einem grĂĽndlichen VerstĂ¤ndnis des Botnets. Somit war Trend Micro in der Lage, zu reagieren und eine angemessene LĂ¶sung fĂĽr den Schutz der Kunden zu liefern.</p>
<p><em><strong>Koobface auf dem HĂ¶hepunkt</strong></em></p>
<p>Zu seinen besten Zeiten, war Koobface als Schadsoftware bekannt, die sich ĂĽber das sich (zu der Zeit) rasant entwickelnde soziale Netzwerk Facebook verbreitete. Doch natĂĽrlich steckte mehr dahinter.<br />
2008 bis 2009 war Facebook gerade dabei, sich von den anderen sozialen Netzwerken wie Myspace, Twitter, Friendster oder myyearbook abzugrenzen und die Vorherrschaft zu ĂĽbernehmen. Trend Micros <a href="http://us.trendmicro.com/imperia/md/content/us/trendwatch/researchandanalysis/the_real_face_of_koobface_jul2009.pdf" target="_blank">erstes Forschungspapier zu Koobface</a> lieferte eine detaillierte Darstellung dazu, dass der SchĂ¤dling nicht allein Facebook fĂĽr seine Verbreitung nutzte, sondern auch andere damals beliebte soziale Netzwerke. Auch zeigten die Sicherheitsforscher auf, wie ein mit dem Koobface-SchĂ¤dling infiziertes System weitere Malware installiert, die dann entweder dazu genĂĽtzt wird, um infizierten Nutzer-Verkehr zu Geld zu machen oder um die betroffene Maschine in die Koobface C&amp;C-Infrastruktur mit einzubinden.<br />
<a href=" http://blog.trendmicro.com/wp-content/uploads/2012/01/koobface1_20120118.jpg " target="_blank"><br />
<img src=" http://blog.trendmicro.com/wp-content/uploads/2012/01/koobface1_20120118.jpg " alt="" border="0" /></a></p>
<p><em><strong>Koobface und das C&amp;C</strong></em></p>
<p>Trend Micros <a href="http://us.trendmicro.com/imperia/md/content/us/trendwatch/researchandanalysis/the_20heart_20of_20koobface_final_1_.pdf" target="_blank">zweites Forschungspapier</a> beschĂ¤ftigte sich ausfĂĽhrlich mit der C&amp;C-Infrastruktur und -Kommunikation. Die Experten konnten die verschiedenen Kontrollebenen in der Koobface-Bande nachvollziehen â€“ von der feingranularen Kontrolle der Social Engineering-Nachrichten, die der infizierte Nutzer als Spam verschickte, bis zu den verschiedenen Komponenten, Konten, Infrastrukturen und Befehlen, die der Bande zur VerfĂĽgung standen.<br />
<a href="http://blog.trendmicro.com/wp-content/uploads/2012/01/koobface2_20120118.jpg " target="_blank"><br />
<img src="http://blog.trendmicro.com/wp-content/uploads/2012/01/koobface2_20120118.jpg " alt="" border="0" /></a></p>
<p>In dieser Phase gelang es den Sicherheitsforschern von Trend Micro, das C&amp;C-Protokoll sowie die Befehle zu entziffern und die Botnet-AktivitĂ¤ten zu ĂĽberwachen. Sie entdeckten die Facebook- und Google-Konten, die die Kriminellen kontrollierten und entkrĂ¤fteten die Theorie, dass die Bad Guys billige ArbeitskrĂ¤fte in Indien fĂĽr das Knacken von CAPTCHAS beschĂ¤ftigen. Auch stellten sie fest, dass die Leute hinter Koobface jeden Versuch, das Botnet kaltzustellen, unterliefen.</p>
<p>Noch fehlte aber die Antwort auf die zentrale Frage nach den Vorteilen fĂĽr die Gang.</p>
<p><em><strong>Koobface als Goldesel</strong></em></p>
<p>Die <a href="http://us.trendmicro.com/imperia/md/content/us/trendwatch/researchandanalysis/koobface_part3_showmethemoney.pdf" target="_blank">Antwort auf diese Frage</a> kam durch den Beweis, dass die Koobface-Bande in kriminelle Machenschaften verwickelt war, so etwa FakeAV-Installationen, Click-Betrug, Informationsdiebstahl und Online-Dating.<br />
<a href="http://blog.trendmicro.com/wp-content/uploads/2012/01/koobface3_20120118.jpg " target="_blank"><br />
<img src="http://blog.trendmicro.com/wp-content/uploads/2012/01/koobface3_20120118.jpg " alt="" border="0" /></a></p>
<p>An diesem Punkt der Untersuchung wandten sich die Forscher fĂĽr eine Zusammenarbeit an die breitere Sicherheits-Community, denn eine so groĂźe Aktion wie die um Koobface bedarf auch der Kenntnisse anderer Forscher, Ermittler und Organisationen. Trend Micro arbeitete mit unabhĂ¤ngigen Ermittlern wie Jan Droemer zusammen, ebenso mit Facebook und Google oder auch mit den Sicherheitsforschern von Kaspersky und Sophos. Dass auch mehrere PolizeibehĂ¶rden involviert waren, ist selbstverstĂ¤ndlich.</p>
<p><em><strong>Die Entwicklung von Koobface</strong></em></p>
<p>Ein <a href="http://us.trendmicro.com/imperia/md/content/us/trendwatch/researchandanalysis/web_2_0_botnet_evolution_-_koobface_revisited__may_2010_.pdf" target="_blank">nĂ¤chstes Forschungspapier</a> beschrieb, wie die Koobface-Bande die C&amp;C-Architektur und die Malware-Binaries verĂ¤nderte sowie die Backend-Dienste verbesserte, um sich gegen SchlieĂźungen und das Aufdecken ihrer AktivitĂ¤ten zu schĂĽtzen.<br />
<a href="http://blog.trendmicro.com/wp-content/uploads/2012/01/koobface4_20120118.jpg " target="_blank"><br />
<img src="http://blog.trendmicro.com/wp-content/uploads/2012/01/koobface4_20120118.jpg " alt="" border="0" /></a></p>
<p>Vor ein paar Wochen dann kam das <a href="http://us.trendmicro.com/imperia/md/content/us/trendwatch/researchandanalysis/more_traffic__more_money-koobface_draws_more_blood.pdf" target="_blank">bislang letzte Papier</a> heraus, das zeigte, wie die Kriminellen sich den strengen Sicherheits-Checks von Facebook anpassen, indem sie auf Twitter und Blogspot umschwenken und TDS (Traffic Direction Systems) fĂĽr ihre Zwecke nutzen.<br />
<a href="http://blog.trendmicro.com/wp-content/uploads/2012/01/koobface5_20120118.jpg " target="_blank"><br />
<img src="http://blog.trendmicro.com/wp-content/uploads/2012/01/koobface5_20120118.jpg " alt="" border="0" /></a></p>
<p><em><strong>VerfrĂĽhte VerĂ¶ffentlichung</strong></em></p>
<p>Die Beteiligten hielten die ganzen Daten zu den Untersuchungen und Nachforschungen geheim, um die laufenden Ermittlungen nicht zu gefĂ¤hrden. Doch leider verĂ¶ffentlichte ein Blogger wichtige Informationen bezĂĽglich der Koobface-Ermittlung, und zwar ohne sich mit den Beteiligten abzusprechen. Dies geschah, bevor es zu den gewĂĽnschten Ergebnissen kommen konnte (etwa Verhaftungen).Â  Die langsamen Ermittlungen sind verstĂ¤ndlich, geht es doch um Beweise, die vor Gericht Bestand haben mĂĽssen. Es bleibt zu hoffen, dass trotz der aktuellen Situation die Ermittlungen zu einem guten Ende kommen und die Kriminellen ihrer gerechten Strafe nicht entgehen.</p>
<p><em>Trend Micro-Forscher Jonell Baltazar, Ryan Flores, Joey Costoya und Nart Villenueve haben erhebliche Anstrengungen unternommen, um die Koobface-Bedrohung zu untersuchen.Â  In diesem <a href="http://nakedsecurity.sophos.com/koobface/" target="_blank">Whitepaper</a> beschreibt Sophos ebenfalls die Entwicklung der Aktion Koobface.</em></p>
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		<title>Das Geheimnis des wachsenden KOOBFACE-GeschĂ¤fts: das Traffic Direction System</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 11:38:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sFranke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Originalartikel von Jonell Baltazar, Senior Threat Researcher Das KOOBFACE-Botnetz ist dafĂĽr berĂĽchtigt, mit dem Pay-per-Install (PPI) und Pay-per-Click (PPC)-GeschĂ¤ftsmodell Geld zu machen. Allein 2009 verdiente die Bande mehr als zwei Millionen US-Dollar. Doch das scheint nicht genug gewesen zu sein, denn die Kriminellen rĂĽsteten ihr Botnetz-Framework mit einem ausgeklĂĽgelten Traffic Direction System (TDS) auf, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Originalartikel von <a href="http://blog.trendmicro.com/koobface-business-growth-secret-tds-creation/" target="_blank">Jonell Baltazar, Senior Threat Researcher</a></p>
<p>Das KOOBFACE-Botnetz ist dafĂĽr berĂĽchtigt, mit dem Pay-per-Install (PPI) und Pay-per-Click (PPC)-GeschĂ¤ftsmodell Geld zu machen. Allein 2009 verdiente die Bande mehr als zwei Millionen US-Dollar. Doch das scheint nicht genug gewesen zu sein, denn die Kriminellen rĂĽsteten ihr Botnetz-Framework mit einem ausgeklĂĽgelten Traffic Direction System (TDS) auf, das den Internet-Verkehr auf von ihnen angegebene Sites lenkt. DarĂĽber hinaus fĂĽgten sie neue Komponenten hinzu, um die Menge des Internetverkehrs in Richtung ihres TDS zu steigern. TDS lenkt den Verkehr hauptsĂ¤chlich auf Werbeseiten um, wofĂĽr die Kriminellen nach Anzahl der Clicks bezahlt werden. Folgende Schautafel zeigt die Schritte, ĂĽber die TDS den Kriminellen Geld in die Kasse spĂĽlt:<br />
<a href=" http://blog.trendmicro.com/wp-content/uploads/2011/12/steps.jpg" target="_blank"><br />
<img src=" http://blog.trendmicro.com/wp-content/uploads/2011/12/steps.jpg" alt="" border="0" /></a></p>
<ol>
<li><strong>Erzeugen und Registrieren von E-Mail-Adressen</strong>: Nachdem KOOBFACE nicht lĂ¤nger automatisch Google-Konten fĂĽr die bĂ¶sartigen AktivitĂ¤ten erzeugen kann, sind die Kriminellen nun auf Yahoo! Mail-Konten umgestiegen, um so die benĂ¶tigten Google-Konten zu kreieren.</li>
<li><strong>Erzeugen von Konten in sozialen Netzwerken</strong>: Die von KOOBFACE generierten E-Mail-Adressen werden dafĂĽr genutzt, um sich bei sozialen Netzwerken wie Twitter, Tumblr, FriendFeed3, FC24, livedoor5, So-net6 und Blogger anzumelden. Einige Konten wurden auch in altervista.org7 generiert. Die vom Botnetz erzeugten DomĂ¤nen der Blog-Konten enthielten WĂ¶rter wie â€žnewsâ€ś oder â€ž2011 newsâ€ś.</li>
<li><strong>Bilder sammeln</strong>: Das Botnetz wurde auch um eine neue binĂ¤re Komponente angereichert, die vor allem pornografische Bilder, Fotos von BerĂĽhmtheiten, Hochzeiten, Tattoes und Autos sowie Hintergrundbilder von Googles Image-Suche sammelt. Diese nutzen die Kriminellen dann in ihren Blog-VerĂ¶ffentlichungen.</li>
<li><strong>Erstellen von Blog-VerĂ¶ffentlichungen</strong>: Die Bande missbraucht beliebte japanische Blogging-Plattformen wie FC2, Livedoor, So-net, Jugem und Cocolog. Daneben nutzen sie aber auch die bewĂ¤hrte Google Blogger-Site mithilfe einer darauf zugeschnittenen Schadsoftware-Komponente, die Blog-Konten generiert, wĂ¤hrend andere Inhalte oder VerĂ¶ffentlichungen von dem Proxy C&amp;C-Server abzieht. Diese Posts werden automatisch auf die Zielplattformen hochgeladen. Sie enthalten Bilder, Links und SchlĂĽsselwĂ¶rter, die dem SEO-Ranking der entsprechenden Sites zutrĂ¤glich sind. ZusĂ¤tzlich verbergen sie auch JavaScript-Code, der auf die TDS-DomĂ¤ne des Botnetzes weist. So kann das TDS die Zahl der Besuche der einzelnen Blog-VerĂ¶ffentlichungen nachverfolgen und die Besucher auf die gewĂĽnschten Sites umlenken. Das Botnetz verdient Geld mit den Umlenkungen und der Anzahl der Clicks der Opfer wĂ¤hrend des Lesens der VerĂ¶ffentlichungen.</li>
<li><strong>Links auf Posts mit mĂ¶glichst vielen teilen</strong>: Die Bande erhĂ¶ht den Verkehr zu den bĂ¶sartigen Blog-VerĂ¶ffentlichungen auch, indem sie aktiv SchlĂĽsselwĂ¶rter dazu im Web verteilt und besagte Posts ĂĽber soziale Netzwerke bewirbt.</li>
</ol>
<p>Mit TDS hat KOOBFACE ein exzellentes Mittel gefunden, um Star-Fans, Online-Daters, gelegentliche Porno-Surfer oder Autofans effizient anzusprechen und sie fĂĽr ihre Zwecke einzuspannen.</p>
<p>Die KOOBFACE-Bande ist immer noch aktiv und wird auch weiterhin ihre Opfer suchen. Deren Zielplattformen sollten deshalb ihre SicherheitsmaĂźnahmen verstĂ¤rken, um durch Bots automatisierte Interaktion zu unterbinden.</p>
<p>Die Nutzer ihrerseits sind gut beraten, SicherheitslĂ¶sungen zu implementieren, die vor solchen Gefahren schĂĽtzen kĂ¶nnen. Trend Micros <a href="http://de.trendmicro.com/de/technology/smart-protection-network/" target="_blank">Smart Protection Network</a> schĂĽtzt die Anwender auch vor dieser Gefahr, indem die Content-Sicherheitsinfrastruktur mittels des Email Reputation Service die Spam-Nachrichten blockiert, noch bevor sie die Inbox des Nutzers erreichen. Der Web Reputation Service wiederum verhindert den Zugriff auf bĂ¶sartige Sites und DomĂ¤nen, die Malware-infizierte Dateien enthalten.</p>
<p>Eine Alternative wĂ¤re, einen Webbrowser einzusetzen, der die mĂ¶gliche AusfĂĽhrung von JavaScript-Code verhindert. Das Problem dabei ist, dass damit auch â€žgutartigerâ€ś Code von legitimen Websites blockiert wird.</p>
<p>Weitere Informationen zu den KOOBFACE-Strategien enthĂ¤lt das Whitepaper â€ś<a href="http://us.trendmicro.com/imperia/md/content/us/trendwatch/researchandanalysis/more_traffic__more_money-koobface_draws_more_blood.pdf" target="_blank">More Traffic, More Money: KOOBFACE Draws More Blood</a>â€ť.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Google versucht Blackhat SEO-BetrĂĽger auszuschalten</title>
		<link>http://blog.trendmicro.de/google-versucht-blackhat-seo-betrueger-auszuschalten/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 12:57:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sFranke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Originalartikel von David Sancho, Senior Threat Researcher Im Oktober kĂĽndigte Google an, die Suche fĂĽr die Nutzer von Google Services sicherer zu gestalten. Zweierlei gehĂ¶rt dazu: Erstens werden die Suchanfragen und â€“ergebnisse jetzt ĂĽber HTTPS geschickt. Dadurch sind die SuchlĂ¤ufe der Nutzer mit unsicheren Internetverbindungen, wie die meisten WiFI-Hotspots, auch geschĂĽtzt. Zweitens, und das ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Originalartikel von <a href="http://blog.trendmicro.com/google-secures-searches-shuts-out-bhseo-scammers/" target="_blank">David Sancho, Senior Threat Researcher</a></p>
<p><a href="http://blog.trendmicro.com/wp-content/uploads/2011/11/blackhatSEO.jpg" target="_blank"><br />
<img src="http://blog.trendmicro.com/wp-content/uploads/2011/11/blackhatSEO.jpg" alt="" border="0" /></a></p>
<p>Im Oktober kĂĽndigte Google an, die<a href="http://googleblog.blogspot.com/2011/10/making-search-more-secure.html" target="_blank"> Suche fĂĽr die Nutzer von Google Services sicherer</a> zu gestalten. Zweierlei gehĂ¶rt dazu: Erstens werden die Suchanfragen und â€“ergebnisse jetzt ĂĽber HTTPS geschickt. Dadurch sind die SuchlĂ¤ufe der Nutzer mit unsicheren Internetverbindungen, wie die meisten WiFI-Hotspots, auch geschĂĽtzt.</p>
<p>Zweitens, und das ist viel interessanter, schlieĂźt Google die Suchbegriffe, die fĂĽr die Suche nach Websites verwendet werden, nicht mehr in den http Referrer Header ein. Das zeigten die von Trend Micro durchgefĂĽhrten Tests. Der Teil der URL, den Google jetzt als Referenz-URL schickt, sieht so aus:<br />
<a href="http://blog.trendmicro.com/wp-content/uploads/2011/11/googlerefer1a.jpg " target="_blank"><br />
<img src="http://blog.trendmicro.com/wp-content/uploads/2011/11/googlerefer1a.jpg " alt="" border="0" /></a></p>
<p>Zu beachten ist, dass hinter dem &amp;q= Teil, kein Suchbegriff angegeben ist. Zum Vergleich eine Standard-Suchabfrage mit folgender Referenz-URL:<br />
<a href="http://blog.trendmicro.com/wp-content/uploads/2011/11/googlerefer2.jpg " target="_blank"><br />
<img src="http://blog.trendmicro.com/wp-content/uploads/2011/11/googlerefer2.jpg " alt="" border="0" /></a></p>
<p>Diese Ă„nderung hat zwei Auswirkungen: Zum Einen, kĂ¶nnen legitime Website dann keine beliebten Begriffe mehr definieren, die sie fĂĽr die Optimierung ihres Rankings bei Google-Suchergebnissen nutzen. Das kĂ¶nnte fĂĽr Website-Besitzer ein schmerzlicher Verlust sein. Um dieses Ranking wieder beeinflussen zu kĂ¶nnen, mĂĽssen sie sich jetzt fĂĽr Googles Analytics-Dienste anmelden.</p>
<p>Zum Anderen aber kĂ¶nnen Blackhat SEO (Search Engine Optimization) Sites auf diese Statistiken auch nicht mehr zugreifen. Die Statistiken waren fĂĽr die Kriminellen sehr nĂĽtzlich, weil sie hier sehen konnten, welche Suchbegriffe sie erfolgreich kapern konnten. Auch aus statistischen Aspekten bedeutet die Ă„nderung ein Verlust fĂĽr die â€žBad Guysâ€ś. Greifen nĂ¤mlich Suchmaschinen-Besucher auf diese Sites zu, so lĂ¤sst sich nicht mehr feststellen, ĂĽber welchen Suchbegriff sie auf die Seite kommen. Sie tappen also von nun an weitgehend im Dunkeln, was die NĂĽtzlichkeit von verschiedenen Suchbegriffen betrifft. Googles Suchlisten gewinnen an Sauberkeit und die Nutzer laufen weniger Gefahr auf infizierte Links hereinzufallen.</p>
<p>NatĂĽrlich funktioniert dies nur, wenn die Nutzer bereits fĂĽr die Google Services angemeldet sind. Doch angesichts der hohen Zahl von Google Mail- und Google+-Nutzern dĂĽrfte dies kein Hindernis darstellen.</p>
<p>Oder doch? Wenn die Leute regelmĂ¤Ăźig nicht verschlossene http-Suchen durchfĂĽhren, so verĂ¶ffentlichen sie ihre Suchbegriffe, und alles bleibt beim Alten. Je mehr Nutzer HTTPS verwenden, desto weniger Informationen stehen Kriminellen zur VerfĂĽgung.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gesichtserkennung: Ein weiterer Schritt in Richtung Big Brother?</title>
		<link>http://blog.trendmicro.de/gesichtserkennung-ein-weiterer-schritt-in-richtung-big-brother/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 09:10:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sFranke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Bedrohungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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		<category><![CDATA[Sicherheitsbedrohungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Kommentar von Martin RĂ¶sler, â€žDirector Threat Researchâ€ś beim IT-Sicherheitsanbieter Trend Micro Quelle: flickr Nachdem Facebook vor einiger Zeit eine neue Funktion zur Gesichtserkennung eingefĂĽhrt hat, zieht jetzt Google nach. Der Suchmaschinen-Gigant hat â€žPittsburgh Pattern Recognitionâ€ś ĂĽbernommen, ein Unternehmen, das Software zur Identifizierung von Gesichtern auf Fotos und in Videos anbietet. &#160; Zweck der FunktionalitĂ¤t [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Kommentar von Martin RĂ¶sler, â€žDirector Threat Researchâ€ś beim IT-Sicherheitsanbieter Trend Micro<br />
<a href=" http://farm6.static.flickr.com/5262/5666085364_ca1b8fd2ca_z.jpg" target="_blank"><br />
<img src=" http://farm6.static.flickr.com/5262/5666085364_ca1b8fd2ca_z.jpg" alt="" border="0" /></a><br />
<strong></strong></p>
<p>Quelle: flickr</p>
<p><strong>Nachdem Facebook vor einiger Zeit eine neue Funktion zur Gesichtserkennung eingefĂĽhrt hat, zieht jetzt Google nach. Der Suchmaschinen-Gigant hat â€žPittsburgh Pattern Recognitionâ€ś ĂĽbernommen, ein Unternehmen, das Software zur Identifizierung von Gesichtern auf Fotos und in Videos anbietet. </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zweck der FunktionalitĂ¤t ist es, Personen auf Fotos IdentitĂ¤ten zuzuordnen und Freunden Fotos vorzuschlagen, auf denen sie ihre Bekannten markieren kĂ¶nnen. Facebook war von DatenschĂĽtzern fĂĽr diese FĂ¤higkeit kritisiert worden, nicht zuletzt auch deshalb, weil sie standardmĂ¤Ăźig eingeschaltet ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nun lĂ¤sst sich jeder Kritik an Facebook entgegen halten, dass die Nutzer sozialer Netze ihre persĂ¶nlichen Informationen, einschlieĂźlich ihrer fĂĽr sie nicht immer vorteilhaften Fotos von Parties, freiwillig verĂ¶ffentlichen und damit den Schutz ihrer PrivatsphĂ¤re aufs Spiel setzen. Etwas anderes ist es, wenn eine Person nur zufĂ¤llig auf einem Bild zu sehen ist, das andere â€žFreundeâ€ś verwenden &#8212; denn mit der Gesichtserkennungssoftware kann jeder die IdentitĂ¤t dieser Person ĂĽber einen Abgleich im eigenen Facebook-Konto herausfinden. Vor diesem Hintergrund ist es problematisch, dass Facebook-Nutzer diese Funktion explizit deaktivieren mĂĽssen, um sich vor etwaigem Missbrauch zu schĂĽtzen.</p>
<p>Noch brisanter aber ist die Ăśberlegung, warum Google oder Facebook fĂĽr eine solche Technik Geld ausgeben. Die Antwort ist einfach und gleichzeitig erschreckend: Das GeschĂ¤ftsmodell ist der Grund. Denn beide Unternehmen leben davon, dass ihre Nutzer â€žkostenlosâ€ś Informationen ĂĽber sich preisgeben, die sich dann zu Geld machen lassen. Google erhĂ¤lt Informationen ĂĽber die Dinge die die Nutzer suchen, die sie interessieren, und die sind fĂĽr Anbieter Zielgruppen fĂĽr deren Produkte Gold wert. Facebook und vielleicht irgendwann auch Google Plus erfĂ¤hrt etwas ĂĽber die Beziehungen, Hobbyes und GefĂĽhle der Teilnehmer, also ebenfalls Werte, die sich sehr wohl â€žversilbernâ€ś lassen.</p>
<p>Die Gefahr, die von der Gesichtserkennungssoftware ausgeht, liegt weniger in der Verletzung der PrivatsphĂ¤re der Nutzer als vielmehr darin, dass die beiden Dienstleister ihre â€žKernkompetenzâ€ś stĂ¤rken und mittels der FunktionalitĂ¤t ihr Datenpotenzial vergrĂ¶Ăźern, indem sie ĂĽber identifizierte Personen auf Fotos noch mehr ĂĽber deren Beziehungen und Interessen erfahren.</p>
<p>Fotos sollten das bleiben, was sie sind, Abbilder dessen, was wir sehen und nicht dessen, was wir wissen! Wir sollten unsere heutige Welt nicht noch mehr der Orwellâ€™schen Vision angleichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ăśber Martin RĂ¶sler</p>
<p>Als â€žDirector Threat Researchâ€ś ist Martin RĂ¶sler bei Trend Micro verantwortlich fĂĽr ein Team aus weltweit tĂ¤tigen Sicherheitsforschern, das tĂ¤glich die AktivitĂ¤ten der Cyber-Kriminellen beobachtet und die Bedrohungslage im Internet analysiert. Dabei geht es zum einen darum, Angriffe zu verhindern und neue Abwehrmethoden zu erarbeiten, zum anderen den sicheren Austausch digitaler Daten zu ermĂ¶glichen und neue TechnologienÂ  zu entwickeln.</p>
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		<title>Google sorgt sich um infizierte Nutzer</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 11:48:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sFranke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hunderttausende Nutzer der Google-Suchfunktion dĂĽrften heute ein Hinweisfenster mit der folgenden Meldung in ihrem Browser gesehen haben: Quelle: Google Blog Der Suchmaschinenbetreiber warnt auf diese Weise die Nutzer vor einer mĂ¶glichen Infektion ihrer Computer mit der Variante eines Fake-AV-SchĂ¤dlings. Darunter versteht man ein gefĂ¤lschtes Antivirenprogramm, das vorgibt, verdĂ¤chtige oder schĂ¤dliche Dateien zu finden, und dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hunderttausende Nutzer der Google-Suchfunktion dĂĽrften heute ein Hinweisfenster mit der folgenden Meldung in ihrem Browser gesehen haben:</p>
<p><a href=" http://4.bp.blogspot.com/-VqrlpNf54Ts/TiYXvXVaNgI/AAAAAAAAISA/ObM12zWg2ZI/s1600/MalwareWarningScreenshot.png" target="_blank"><img src="http://4.bp.blogspot.com/-VqrlpNf54Ts/TiYXvXVaNgI/AAAAAAAAISA/ObM12zWg2ZI/s1600/MalwareWarningScreenshot.png" alt="" border="0" /></a></p>
<p>Quelle: Google Blog</p>
<p>Der Suchmaschinenbetreiber warnt auf diese Weise die Nutzer vor einer mĂ¶glichen Infektion ihrer Computer mit der Variante eines Fake-AV-SchĂ¤dlings. Darunter versteht man ein gefĂ¤lschtes Antivirenprogramm, das vorgibt, verdĂ¤chtige oder schĂ¤dliche Dateien zu finden, und dann die eingeschĂĽchterten Anwender zur Kasse bittet sowie die Rechner der Opfer unter UmstĂ¤nden mit weiterer bĂ¶sartiger Software infiziert.</p>
<p>Diesen Betrugsversuch entdeckte Google, weil die damit infizierten Computer verdĂ¤chtige Daten ĂĽber eine Reihe von Proxy-Servern an den Suchmaschinenbetreiber geschickt hatten, woraufhin dieser zum ersten Mal seine neue Sicherheitsfunktion mit der Warnmeldung aktivierte. Das Unternehmen geht von einigen Millionen betroffener Maschinen aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>â€žDie neue Sicherheitsfunktion ist auf jeden Fall ein guter Anfang, um zumindest eine bestimmte Art von Schadsoftware darĂĽber zu erkennenâ€ś, betont Christian Klein, Senior Sales Engineer bei Trend Micro. Das Problem dabei: Anders als ein ISP, der im Falle einer Infektion von Kunden diesen eine Mail oder gar einen Brief schicken kann, hat Google nur die MĂ¶glichkeit, eine Warnung ĂĽber einen Browser anzuzeigen, so der Experte. â€žDas bedeutet, dass Bad Guys so eine Warnmeldung fĂ¤lschen kĂ¶nnen, um den Nutzern auf diesem Wege bĂ¶sartige Software unterzujubeln.â€ś Dieses Problem hat auch Google erkannt und Ă¤uĂźert sich dazu im eigenen Blog: â€žDie Warnmeldung erscheint immer oben auf der Ergebnisseite. Will jemand die Nachricht fĂ¤lschen, so mĂĽsste er erst diesen Computer infizieren, also besteht keine Gefahr fĂĽr weitere Nutzer.â€ś</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Googles Sicherheitsbewusstsein scheint grĂ¶Ăźer zu werden. Vor kurzem erst hatte Google aus SicherheitsgrĂĽnden bereits Websites mit der Second-Level-DomĂ¤ne (SLD) *.CO.CC von seinen Suchergebnissen ausgeschlossen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die schlechten VorsĂ¤tze fĂĽrs neue Jahr</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 11:17:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sFranke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Cyberkriminelle kĂ¶nnen sich 2011 auf ein sehr profitables Jahr freuen â€“ angesichts des zunehmenden Einsatzes mobiler GerĂ¤te und der steigenden Zahl von Betriebssystemen im Unternehmenseinsatz. VerstĂ¤rkt kommen auch Social-Engineering-Taktiken zum Einsatz: Anwender werden immer mehr personalisierten Attacken ausgesetzt sein, wobei die Angriffe subtiler und die Website-Infektionen â€žvon der Stangeâ€ś abnehmen werden. Hauptquelle bleibt das Internet. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.trendmicro.com/wp-content/uploads/2010/02/cybercriminals.jpg" target="_blank"><br />
<img src="http://blog.trendmicro.com/wp-content/uploads/2010/02/cybercriminals.jpg" border="0" alt="" /></a></p>
<p>Cyberkriminelle kĂ¶nnen sich 2011 auf ein sehr profitables Jahr freuen â€“ angesichts des zunehmenden Einsatzes mobiler GerĂ¤te und der steigenden Zahl von Betriebssystemen im Unternehmenseinsatz. VerstĂ¤rkt kommen auch Social-Engineering-Taktiken zum Einsatz: Anwender werden immer mehr personalisierten Attacken ausgesetzt sein, wobei die Angriffe subtiler und die Website-Infektionen â€žvon der Stangeâ€ś abnehmen werden. Hauptquelle bleibt das Internet. Untersuchungen der Virenanalysten von Trend Micro ergaben, dass sich mehr als 80 Prozent der gĂ¤ngigsten Malware ĂĽber das Web verbreiten und so auf die Systeme der Benutzer gelangen (Quelle: Untersuchungen der TrendLabs, des globalen Netzwerks aus Forschungs- und Support-Zentren von Trend Micro, zwischen April und September 2010).</p>
<p>Noch sind dank der Vielfalt mobiler GerĂ¤te nicht viele Angriffe darauf zu verzeichnen. Aber da die Marktanteile neuer Plattformen steigen, wird die Malware-Industrie auf der Suche nach SicherheitslĂĽcken und Designfehlern in den neuen Systemen ihre Angriffe darauf konzentrieren. So gibt es beispielsweise bereits ein Proof-of-Concept fĂĽr Android, auch sind erfolgreiche Angriffe auf Google Android zu erwarten. Generell lĂ¤sst sich feststellen, dass es innerhalb der Szene eine weitere Konsolidierung geben wird, denn Gruppen werden sich zusammenschlieĂźen oder ihre KrĂ¤fte bĂĽndeln, wĂ¤hrend die Ă¶ffentliche Aufmerksamkeit fĂĽr Cyber-Attacken wachsen wird.</p>
<p>Cloud Computing und Virtualisierung bieten viele Vorteile und sorgen fĂĽr erhebliche Kostensenkungen. Doch weil dadurch Server nach auĂźerhalb der traditionellen Sicherheitsperimeter verlagert werden, steigen die Risiken. Es bieten sich mehr AngriffsflĂ¤chen fĂĽr Cyberkriminelle, und auch die Sicherheitsanforderungen an Cloud-Service-Provider steigen. Die Experten von Trend Micro erwarten fĂĽr das kommende Jahr einen Anstieg bei Proof-Of-Concept-Angriffen auf Cloud-Infrastrukturen und virtuelle Systeme. Angesichts des Aufbrechens der Desktop-Monokultur werden Cyberkriminelle Angriffe auf die in der Cloud vorherrschende Monokultur starten, um herauszufinden, wie sie diese erfolgreich infiltrieren und fĂĽr ihre Zwecke missbrauchen kĂ¶nnen.</p>
<p>Social Engineering und damit das AusnĂĽtzen menschlicher GutglĂ¤ubigkeit im Unternehmen, um an vertrauliche Informationen zu kommen, wird auch 2011 eine groĂźe Rolle bei der Verbreitung von Bedrohungen spielen. Nach EinschĂ¤tzung der Experten von Trend Micro wird es im kommenden Jahr eine Zunahme an personalisierten Attacken mithilfe solcher Taktiken geben. Das heiĂźt, die Angriffe werden subtiler, wĂ¤hrend die Website-Infektionen â€žvon der Stangeâ€ś und die zum Anklicken verleitenden infizierten Webseiten weniger werden.</p>
<p>Angesichts der Browser-Vielfalt und der immer bewusster agierenden Anwender, die beispielsweise die NoScript-Option in Firefox nutzen, sind einige der herkĂ¶mmlichen Angriffsvektoren nicht mehr so effektiv fĂĽr die Malware-Industrie, beispielsweise SicherheitslĂĽcken im Browser oder die Infiltration von Web-Servern. Aus diesem Grund nutzen Cyberkriminelle immer mehr Social-Engineering-Tricks und verleiten die Benutzer dazu, etwas â€žSinnvollesâ€ś herunterzuladen. So lassen sich sogar vollstĂ¤ndig gepatchte und gesicherte Systeme infiltrieren, warnen die Experten von Trend Micro.</p>
<p>Immer mehr geraten auch mittelstĂ¤ndische Unternehmen ins Fadenkreuz der Cyberkriminellen. Diese bedienen sich dabei illegaler Toolkits, deren Verbreitung im Jahr 2010 geradezu explosionsartig zunahm. Sie machen es leichter, bestimmte Unternehmensarten anzugreifen. So galten die Angriffe mit ZeuS aus dem gerade abgelaufenen Jahr in erster Linie kleinen Unternehmen. Derartig zielgerichtete und an die jeweiligen Bedingungen angepasste Angriffe werden aller Voraussicht nach weiter zunehmen und dabei immer raffinierter werden, wobei sowohl bekannte Markenunternehmen als auch wichtige Infrastrukturen Ziel sein kĂ¶nnten. Auch die Sicherheitsanbieter selbst werden 2011 sehr wahrscheinlich Ziel von Angriffen werden, um so Verwirrung und Unsicherheit unter den Nutzern zu stiften.</p>
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		<title>Oscars dienen als Lockvogel fĂĽr FAKEAV</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 08:35:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sFranke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Originalartikel von Sheryll Tiauzon (Advanced Threats Researcher bei Trend Micro) Nicht nur die Fans rund um den Globus scheinen sich fĂĽr die Oscars zu interessieren. Nur wenige Tage nach der Verleihung der begehrten TrophĂ¤e haben die Sicherheitsforscher von Trend Micro FAKEAV-Varianten entdeckt, welche die Search-Seiten infizieren. Nutzer, die mit den StichwĂ¶rtern â€žoscar winners 2010 live [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Originalartikel von <a href="http://blog.trendmicro.com/oscars-2010-awards-users-with-fakeav/" target="_blank">Sheryll Tiauzon (Advanced Threats Researcher bei Trend Micro)</a></p>
<p>Nicht nur die Fans rund um den Globus scheinen sich fĂĽr die Oscars zu interessieren. Nur wenige Tage nach der Verleihung der begehrten TrophĂ¤e haben die Sicherheitsforscher von Trend Micro FAKEAV-Varianten entdeckt, welche die Search-Seiten infizieren.<br />
<a href="http://blog.trendmicro.com/wp-content/uploads/2010/03/03092010-oscars-fakeav.jpg" target="_blank"><br />
<img src="http://blog.trendmicro.com/wp-content/uploads/2010/03/03092010-oscars-fakeav_tb.jpg" border="0" alt="" /></a></p>
<p>Nutzer, die mit den StichwĂ¶rtern â€žoscar winners 2010 live â€ž nach Informationen zur Verleihung suchen, fallen einem Blackhat Search Engine Optimization (SEO) Angriff zum Opfer. Nahezu 80 Prozent der Ergebnisse auf der ersten Seite fĂĽhren zum Download eines FAKEAV-Binaries, das Trend Micro als <a href="http://threatinfo.trendmicro.com/vinfo/virusencyclo/default5.asp?VName=TROJ_FAKEAV.ZZH" target="_blank">TROJ_FAKEAV.ZZH</a> identifiziert hat.<br />
<a href="http://blog.trendmicro.com/wp-content/uploads/2010/03/03092010-oscars-fake-alert1.jpg " target="_blank"><br />
<img src="http://blog.trendmicro.com/wp-content/uploads/2010/03/03092010-oscars-fake-alert1_tb.jpg" border="0" alt="" /></a><br />
<a href="http://blog.trendmicro.com/wp-content/uploads/2010/03/03092010-oscars-fake-alert-2.jpg" target="_blank"><br />
<img src="http://blog.trendmicro.com/wp-content/uploads/2010/03/03092010-oscars-fake-alert_2tb.jpg" border="0" alt="" /></a></p>
<p>â€žDas GeschĂ¤ft mit gefĂ¤lschten AntivirenlĂ¶sungen hat sich zu einer echten Webplage entwickeltâ€ś, erklĂ¤rt Martin RĂ¶sler, Director Threat Research bei Trend Micro. â€žDenn es geht hier nicht einfach um Abzocke, wobei Anwender fĂĽr ein vĂ¶llig nutzloses StĂĽck Software bezahlen sollen. Vielmehr nutzen die Kriminellen die Schadsoftware in vielen FĂ¤llen gezielt zum IdentitĂ¤tsdiebstahl oder zur Kontrolle der befallenen Rechner. Der Schaden fĂĽr die Nutzer ist somit meistens nicht einmalig, sondern potenziert sich. Die Anwender sollten daher ganz genau die als Sucherergebnisse angezeigten Webadressen unter die Lupe nehmen und nur diejenigen anklicken, bei denen sie absolut sicher sind, dass dahinter eine ganz seriĂ¶se Seite steht. Auch hier gilt wie so oft: Weniger ist mehr.â€ś</p>
<p>Besagte Variante nimmt Verbindung zu einer Remote-Website auf, um Informationen hin zu versenden und zu erhalten. Sie kann auch weitere Malware herunter laden, einschlieĂźlich von <a href="http://threatinfo.trendmicro.com/vinfo/virusencyclo/default5.asp?VName=Mal_Xed-22" target="_blank">Mal_Xed-22</a> und <a href="http://threatinfo.trendmicro.com/vinfo/virusencyclo/default5.asp?VName=TROJ_VUNDO.SMAT" target="_blank">TROJ_VUNDO.SMAT</a>.</p>
<p>Die immer wieder auftretenden SEO-Angriffe mit dem Ziel FAKEAV zeigen deutlich, dass die Cyberkriminellen auch weiterhin die Web-Suche ausnĂĽtzen wollen. Nutzer sind gut beraten, sehr vorsichtig zu sein, vor allem so lange das Interesse an den Oscars noch anhĂ¤lt.</p>
<p>Trend Micros <a href="http://de.trendmicro.com/de/technology/smart-protection-network/" target="_blank">Smart Protection Network</a> schĂĽtzt die Anwender vor diesen und Ă¤hnlichen Gefahren, indem die Content-Sicherheitsinfrastruktur den Zugriff auf alle gefĂ¤hrlichen bĂ¶sartigen Sites mittels Web Reputation Service blockiert. Auch entdeckt das intelligente Netzwerk mittels File Reputaion Service die Malware und verhindert deren Herunterladen. Nutzer, die kein Trend Micro Produkt im Einsatz haben, kĂ¶nnen sich mithilfe von kostenlosen Tools wie dem <a href=" http://free.antivirus.com/web-protection-add-on/" target="_blank"><em>Web Protection Add-On</em></a><em> </em>schĂĽtzen, denn dieses verhindert den Zugriff auf potenziell bĂ¶sartige Websites.</p>
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		<title>Phisher haben es auf Googles Blogger abgesehen</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 10:16:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sFranke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Originalartikel von Sarah Calaunan (Fraud Analyst bei Trend Micro) Trend Micros Web Reputation Services (WRS) Operations Team hat eine Phishing-Mail entdeckt, die vorgibt, von Blogger zu kommen, dem kostenlosen Blog-Publishing-Tool von Google (siehe Bild 1). Die Spam-Nachricht fordert die Benutzer auf, ihre Blogger-Konten zu aktualisieren, indem sie auf den in der Nachricht eingebetteten Link klicken. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Originalartikel von <a href="http://blog.trendmicro.com/phishers-target-%E2%80%9Cbloggers%E2%80%9D/" target="_blank">Sarah Calaunan (Fraud Analyst bei Trend Micro) </a></p>
<p>Trend Micros Web Reputation Services (WRS) Operations Team hat eine Phishing-Mail entdeckt, die vorgibt, von <a href="https://www.blogger.com/start" target="_blank">Blogger</a> zu kommen, dem kostenlosen Blog-Publishing-Tool von Google (siehe Bild 1).<br />
<a href="http://blog.trendmicro.com/wp-content/uploads/2010/02/022210-blogger-spam.jpg" target="_blank"><br />
<img src=" http://blog.trendmicro.com/wp-content/uploads/2010/02/022210-blogger-spam_tb.jpg" border="0" alt="" /></a></p>
<p>Die Spam-Nachricht fordert die Benutzer auf, ihre Blogger-Konten zu aktualisieren, indem sie auf den in der Nachricht eingebetteten Link klicken. Dieser fĂĽhrt dann auf eine gefĂ¤lschte Anmeldeseite. Auf den ersten Blick scheint die URL der Site legitim zu sein. Sie beginnt mit demselben DomĂ¤nennamen wie die tatsĂ¤chliche Blogger-Anmeldeseite. Doch bei nĂ¤herem Hinsehen fanden die TrendLabs-Fachleute heraus, dass die gefĂ¤lschte Site nicht auf derselben URL gehostet wird wie die richtige. Stattdessen wurde sie auf einer Remote Site vorgehalten, ist also tatsĂ¤chlich eine gefĂ¤lschte Anmeldeseite oder eine Phishing Site (Bilder 2 und 3).<br />
<a href="http://blog.trendmicro.com/wp-content/uploads/2010/02/022210-blogger-phish.jpgâ€ť target="><br />
<img src="http://blog.trendmicro.com/wp-content/uploads/2010/02/022210-blogger-phish_tb.jpg" border="0" alt="" /></a><br />
<a href=" http://blog.trendmicro.com/wp-content/uploads/2010/02/022210-blogger-login.jpgâ€ť target="><br />
<img src=" http://blog.trendmicro.com/wp-content/uploads/2010/02/022210-blogger-login_tb.jpg" border="0" alt="" /></a></p>
<p>Die Benutzer verwenden Blogs fĂĽr einen stetigen Informationsaustausch ĂĽber alles mĂ¶gliche, das sie interessiert. Mittlerweile verwenden auch Unternehmen Blogs, um ihre Marketingbotschaften zu verbreiten. Daher kann es fĂĽr Phisher ein lohnendes GeschĂ¤ft sein, ĂĽber diese gefĂ¤lschten Login-Seiten an Kontendaten zu kommen. Diese Angriffe kĂ¶nnen dem Diebstahl von Daten dienen aber auch dem von IdentitĂ¤ten.</p>
<p>Aus diesem Grund warnen wir die Anwender eindringlich, vorsichtig umzugehen mit verdĂ¤chtig aussehenden Mails und Sites. Es schadet sicherlich nicht, ĂĽbervorsichtig zu sein, um nicht auf die sich weiter entwickelnden Techniken der Cyberkriminellen hereinzufallen.</p>
<p>Trend Micros <a href="http://de.trendmicro.com/de/technology/smart-protection-network/" target="_blank">Smart Protection Network</a> schĂĽtzt Anwender vor dieser Art der Angriffe, indem die Content-Sicherheitsinfrastruktur mithilfe der E-Mail-Reputationsdienste die Spam-Nachrichten blockt, bevor sie die Inbox erreichen. Den Zugang zu bĂ¶sartigen Sites und DomĂ¤nen verhindert das SPN mithilfe der Webreputations-Services.</p>
<p>Wer keine Trend Micro Produkte im Einsatz hat, kann sich mithilfe von kostenlosen Tools wie dem Browser Plugin <a href="http://free.antivirus.com/email-id/" target="_blank"><em>eMail ID</em></a> schĂĽtzen. Dieses Werkzeug hilft dabei, legitime Mail-Nachrichten zu erkennen und zu verhindern, dass der User Phishing-Mails Ă¶ffnet.</p>
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		<title>Google, China und Cyber-Armageddon</title>
		<link>http://blog.trendmicro.de/google-china-und-cyber-armageddon/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 13:38:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sFranke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Originalartikel von Rik Ferguson (Solutions Architect bei Trend Micro) Im Zusammenhang mit den â€žsehr raffinierten und gezieltenâ€ś Angriffen auf Google haben mindestens drei Regierungen ihren BĂĽrgern empfohlen, auf einen anderen Browser als den Internet Explorer von Microsoft auszuweichen. Ein wohlbekanntes Sicherheitsunternehmen hat in die eigene Website eine Grafik â€žOperation Auroraâ€ś eingefĂĽgt, die Links zu Trial-Downloads [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Originalartikel von <a href="http://countermeasures.trendmicro.eu/google-china-chicken-little-and-cyber-armageddon/" target="_blank">Rik Ferguson (Solutions Architect bei Trend Micro)</a></p>
<p>Im Zusammenhang mit den â€žsehr raffinierten und gezieltenâ€ś Angriffen auf Google haben mindestens <a href="http://www.theregister.co.uk/2010/01/18/browser_hole/" target="_blank">drei Regierungen ihren BĂĽrgern empfohlen</a>, auf einen anderen Browser als den Internet Explorer von Microsoft auszuweichen. Ein wohlbekanntes Sicherheitsunternehmen hat in die eigene Website eine Grafik â€žOperation Auroraâ€ś eingefĂĽgt, die Links zu Trial-Downloads fĂĽr vorhandene Software enthĂ¤lt. Die Angriffe wurden vom CTO dieses Anbieters als <a href="http://siblog.mcafee.com/cto/operation-%E2%80%9Caurora%E2%80%9D-hit-google-others/" target="_blank">â€žweltverĂ¤nderndâ€ś</a> beschrieben und von Google als â€žetwas ganz Anderesâ€ś. Wie viel von der ganzen Aufregung ist tatsĂ¤chlich berechtigt und angemessen?</p>
<p>Was wissen wir bislang? Google schreibt folgendes: <em>â€žMitte Dezember entdeckten wir einen sehr raffinierten und gezielten Angriff auf unsere Unternehmensinfrastruktur, der von China ausging und bei dem geistiges Eigentum von Google gestohlen wurde.â€ś </em>Und weiter: <em>â€žIm Rahmen unserer Nachforschungen entdeckten wir, dass mindestens zwanzig weitere groĂźe Unternehmen auf verschiedenen Branchen, einschlieĂźlich Internet, Finanzen, Technologie, Medien und der Chemie, Opfer Ă¤hnlicher Attacken geworden waren. Derzeit sind wir dabei, diese Unternehmen davon in Kenntnis zu setzen.â€ś</em> iDefense hat Kunden, die von der Zero-Day-Schwachstelle in Acrobat Reader betroffen sind, und <a href="http://www.wired.com/threatlevel/2010/01/google-hack-attack/" target="_blank">nennt 33 Unternehmen</a> als Opfer.</p>
<p>Die nachfolgenden Vermutungen, Kommentare und Analysen wiesen die Schuld einer nicht gepatchten Schwachstelle im Internet Explorer und im Acrobat Reader zu. Die damit zusammenhĂ¤ngende Malware wurde sowohl als Varianten der <a href="http://threatinfo.trendmicro.com/vinfo/virusencyclo/static/trojan/TROJAN%20-%20Overview.htm" target="_blank">Hydraq Trojans</a><a href="http://threatinfo.trendmicro.com/vinfo/virusencyclo/static/trojan/TROJAN%20-%20Overview.htm"></a> und einer neuen Malware, die McAfee <a href="http://vil.nai.com/vil/content/v_253415.htm" target="_blank">Roarur.dr</a> und <a href="http://threatinfo.trendmicro.com/vinfo/virusencyclo/default5.asp?VName=TROJ_PIDIEF.SHK" target="_blank">TROJ_PIDIEF.SHK</a> bezeichnete. Die Angriffsvektoren sind eine Mail mit bĂ¶sartigen PDF-AnhĂ¤ngen und Drive-by-Downloads.</p>
<p>Als Motivation fĂĽr die Angriffe wird sowohl der Versuch geistiges Eigentum zu stehlen als auch die Sicherheit von E-Mail-Konten chinesischer Menschenrechtler zu durchbrechen, genannt. Die Attacken sollen<a href="http://online.wsj.com/article/SB126333757451026659.html" target="_blank"> laut James Mulvenon</a>, Director des Center for Intelligence Research and Analysis bei der Defense Group, von mindestens sechs Internet-Adressen in Taiwan ausgegangen sein.</p>
<p>Sind sie weltverĂ¤ndernd? Ich glaube nicht. Es sind nicht die ersten Angriffe ĂĽber Zero-Day-Schwachstellen, und tatsĂ¤chlich werden in den meisten FĂ¤llen Zero-Day-Exploit zuerst fĂĽr gezielte Attacken genutzt, bevor sie sich weiter verbreiten. Auch sind es nicht die ersten Angriffe, die Drive-by-Downloads oder bĂ¶sartige PDF-AnhĂ¤nge einsetzen, um zum Ziel zu kommen. Weder ist es das erste Mail, dass Empfehlungen fĂĽr einen anderen Browser ausgesprochen wurden, bis die Patches verfĂĽgbar sind, noch dass die Welt mit dem Finger auf China zeigt, bei einem breitangelegten Spionageangriff. SchlieĂźlich sind die Attacken nicht die komplexesten, viele Komponenten umfassende Systeme, die die Welt je gesehen hat â€“ man denke nur an <a href="http://us.trendmicro.com/imperia/md/content/us/trendwatch/researchandanalysis/the_20heart_20of_20koobface_final_1_.pdf" target="_blank">Koobface</a>.</p>
<p>Es besteht kein Zweifel daran, dass diese Attacken eine ausgeklĂĽgelte Methodik enthalten. Die â€žBad Guysâ€ś waren auch sichtbar erfolgreich in der Auslieferung ihrer bĂ¶sartigen Fracht an die richtigen Leute in den richtigen Unternehmen, um an Dinge wie Source Code oder E-Mail-Konten heranzukommen. Dennoch sehe ich dabei nichts, was die Welt verĂ¤ndern kĂ¶nnte. Social Engineering, fehlendes Sicherheitsbewusstsein, die Bereitschaft zu viel Information mit anderen zu teilen sowie die hoch entwickelte Schattenwirtschaft haben zum Erfolg der bĂ¶sartigen AktivitĂ¤ten beigetragen.</p>
<p>Was kĂ¶nnen Unternehmen und Einzelpersonen tun, um zu vermeiden, dieser Art von Angriff zum Opfer zu fallen?</p>
<ul>
<li>Erziehung zu einem sicherem Verhalten: Das Anklicken eines Links oder das Ă–ffnen eines PDFs reicht aus, um sich zu infizieren, auch in einem vollstĂ¤ndig gepatchten System.</li>
<li>Sicherstellen, dass alle Anwendungen und Systeme auf aktuellem Stand sind: Falls dies nicht mĂ¶glich ist, empfiehlt sich die Nutzung von Host-basierter Intrusion Prevention, um â€žvirtuelles Patchenâ€ś von Systemen durchzufĂĽhren und einen Schutz gegen Zero-Day-Exploits zu haben.</li>
<li>Wird eine nicht gepatchte Schwachstelle entdeckt, so sollten Anwender den Empfehlungen der Anbieter folgen, um so schnell wie mĂ¶glich die Risiken zu minimieren.</li>
<li>VerschlĂĽsselung von wichtigen persĂ¶nlichen Daten und geistigem Eigentum auf Dateiebene hilft, denn auch wenn diese Informationen gestohlen werden, so ist ihr Wert fĂĽr den Dieb doch minimal.</li>
<li>Es empfiehlt sich die EinfĂĽhrung von Data Leakage Prevention Technologie, denn sie erkennt und stoppt das AusfĂĽhren von kritischen Inhalten aus dem Netzwerk.</li>
<li>Ăśberdenken des Sicherheitsmodells von einem Von-auĂźen-nach-innen-Ansatz zu einem der von innen nach auĂźen geht â€“ sichere Daten, sichere Zugriffsrechte, sichere Anwendungen. Der Perimeter existiert lediglich auf einem Netzwerkdiagramm.</li>
</ul>
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		<title>Koobface nimmt Google Reader ins Visier</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 13:46:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sFranke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Original Artikel von Jonell Baltazar (Advanced Threats Researcher bei Trend Micro) Trend Micro warnt vor einer neuen Entwicklung des Koobface-Botnetzes, die den Google-eigenen Service Google Reader missbraucht. Die Google Reader-Webadressen wurden von Koobface als Spamnachrichten in sozialen Netzwerken wie Facebook, MySpace und Twitter verbreitet wurden. Dazu nutzen die Verbrecher Google-Benutzerkonten, um URLs zu hosten, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Original Artikel von <a href="http://blog.trendmicro.com/koobface-abuses-google-reader-pages/" target="_blank">Jonell Baltazar (Advanced Threats Researcher bei Trend Micro)</a></p>
<p><a href="http://de.trendmicro.com/de/home/" target="_blank">Trend Micro</a> warnt vor einer neuen Entwicklung des Koobface-Botnetzes, die den Google-eigenen Service <a href="http://www.google.com/intl/en/googlereader/tour.html" target="_blank"><em>Google Reader</em></a> missbraucht. Die Google Reader-Webadressen wurden von Koobface als Spamnachrichten in sozialen Netzwerken wie Facebook, MySpace und Twitter verbreitet wurden. Dazu nutzen die Verbrecher Google-Benutzerkonten, um URLs zu hosten, die ein Image enthĂ¤lt, dass einem Flash-Video Ă¤hnelt. Diese URLs werden in besagten sozialen Netzwerken verteilt. Klickt ein User auf das Image oder den Titel des Contents, so landet er auf einer infizierten Website â€“ auf der sich ein weiteres gefĂ¤lschtes YouTube-Video befindet. Von dort aus wird der Rechner des Anwenders infiziert, der dadurch Teil des Koobface-Botnetzes wird.<br />
<a href="http://www.trendmicro.com/vinfo/images/blog/googlereader1.jpg" target="_blank"><br />
<img src="http://www.trendmicro.com/vinfo/images/blog/googlereader1_tb.jpg" border="0" alt="" /></a><br />
<a href="http://www.trendmicro.com/vinfo/images/blog/googlereader2.jpg" target="_blank"><br />
<img src="http://www.trendmicro.com/vinfo/images/blog/googlereader2_tb.jpg" border="0" alt="" /></a></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Google Reader</em> ist ein kostenloser Dienst, mit dem Anwender Websites nach neuen Inhalten durchsuchen sowie diese neuen Inhalte untereinander austauschen kĂ¶nnen. Diese Funktion, ist einfach zu verwenden, denn jeder kann auf seiner Reader-Seite auf den Share Icon klicken, und die Inhalte werden auf eigenen der <a href="http://www.google.com/support/reader/bin/answer.py?hl=en&amp;answer=69988" target="_blank">Ă¶ffentlichen Seite</a> dargestellt. Diese MĂ¶glichkeit, Inhalte auszutauschen, wird von den Cyberkriminellen durch das Spammen von bĂ¶sartigen Links missbraucht.<br />
<a href="http://www.trendmicro.com/vinfo/images/blog/googlereader3.jpg" target="_blank"></a><br />
<img src="http://www.trendmicro.com/vinfo/images/blog/googlereader3.jpg" border="0" alt="" /></p>
<p>Bereits rund 1.300 Google Reader-Konten sind von der Koobface-Spam-Attacke auf sozialen Netzwerken betroffen. Trend Micro hat Google ĂĽber diesen Vorfall unterrichtet. Das Trend Micro-Forschungs-Team beobachtet kontinuierlich die kriminellen Koobface-AktivitĂ¤ten, insbesondere das Spammen von Webadressen auf sozialen Netzwerken wie Facebook, MySpace und Twitter.</p>
<p>Anwender der SicherheitslĂ¶sungen von Trend Micro sind durch das Trend Micro<a href="http://www.trendmicro.com/vinfo/images/blog/googlereader.jpg" target="_blank"> </a><a href="http://de.trendmicro.com/de/technology/smart-protection-network/" target="_blank">Smart Protection Network </a>vor dieser Attacke geschĂĽtzt. Anwender, die befĂĽrchten, ihr Rechner kĂ¶nnte befallen sein, kĂ¶nnen die kostenlosen Trend Micro-Werkzeuge zum AufspĂĽren und Beseitigen von Infektionen wie <a href="http://housecall.trendmicro.com/de/" target="_blank">HouseCall</a> nutzen.</p>
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