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Angriff auf Finanzinstitute: Taktiken und Techniken

von Trend Micro

 

 

 

 

Finanzinstitute riskieren infolge von Cyberangriffen potenzielle Verluste in Höhe von 100 – 300 Mrd. $ pro Jahr. In den letzten drei Jahren erlitten mehrere Banken Verluste von 87 Mio. $ durch Angriffe, die ihre SWIFT (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication)-Infrastrukturen kompromittierten. Das aber ist nur die Spitze des Eisbergs: Eine einzige cyberkriminelle Gruppe stahl 1,2 Mrd. $ von mehr als 100 Finanzinstituten in 40 Ländern, bevor deren Anführer 2018 verhaftet wurde.

Cyberangriffe können sowohl die Integrität der Infrastrukturen von Finanzinstituten zerstören als auch die Systeme, die den Betrieb am Laufen halten. Trend Micros stetige Recherche im cyberkriminellen Untergrund ermöglicht es den Sicherheitsforschern, die Änderungen in den Taktiken und Techniken der Kriminellen und die ausgenutzten Sicherheitsschwächen zu erkennen. Und wie können sich Nutzer und Organisationen davor schützen?
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Neue EU-Cyber-Eingreiftruppe führt die Macht von strategischen Allianzen vor Augen

Originalbeitrag von Bharat Mistry

Mehrere EU-Mitgliedsstaaten haben beschlossen, eine neue Cyber-Response-Eingreiftruppe aufzustellen, um künftig der Bedrohung durch Online-Angriffe besser entgegentreten zu können. Dies ist ein weiterer vielversprechender Schritt hin zu einem gemeinsamen Ansatz bezüglich Cyber-Sicherheit auf transnationaler Ebene. Dabei sollte auch die Bedeutung öffentlich-privater Partnerschaften nicht vergessen werden. Sie dienen dazu sicherzustellen, dass diese Regierungen die besten verfügbaren Ressourcen und Informationen von führenden privaten Cyber-Sicherheitsunternehmen nutzen.
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Kryptowährungs-Malware wird im Untergrund angeboten

Originalbeitrag von Fernando Mercês, Senior Threat Researcher

Kryptowährungen geraten immer wieder in den Schlagzeilen, und manche Regierungen arbeiten an der Regulierung der daran beteiligten Transaktionen. Andere wiederum möchten die damit verbundenen Mining-Aktivitäten insgesamt stoppen. Cyberkriminelle sind sehr rege am Kryptowährungs-Mining beteiligt. Ihre Tätigkeiten reichen vom Missbrauch der Graphics Processing Units (GPUs) der Verbraucher-Geräte bis zu dem der Mobilgeräte. Mittlerweile gibt es auch im cyberkriminellen Untergrund so viele Kryptowährungs-Malware-Angebote, dass es auch Kriminellen schwer fallen muss zu entscheiden, welches das Beste ist. Kryptomalware hat ein klares Ziel, und zwar aus Kryptowährungstransaktionen Profit zu schlagen. Dies lässt sich über zwei verschiedene Methoden erreichen: Diebstahl von Kryptowährung und wiederholtes Mining auf den Geräten der Opfer (ohne dass diese es mitbekommen), auch Cryptojacking genannt.
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Mit künstlicher Intelligenz gegen Mail-Betrüger

Originalbeitrag von Chris Taylor

Hacker nutzen Mitarbeiter immer öfter als Schwachpunkt der Cybersicherheitskette aus. Das ist der Grund dafür, dass die meisten Bedrohungen über Email ankommen, um die Empfänger mit Tricks dazu zu bringen, Schadsoftware herunterzuladen, ihre Anmeldedaten preiszugeben oder Geldüberweisungen an den Angreifer zu tätigen. Trend Micros Vorhersage der Verluste aus Business Email Compromise (BEC)-Angriffen geht von 9 Millionen $ für dieses Jahr aus. Doch auch die Sicherheitshersteller sind nicht untätig. Trend Micro stellt zwei innovative Angebote vor, die Anwender im Kampf gegen Email-Betrüger unterstützen können. Das eine nutzt neue, mit künstlicher Intelligenz (KI) angereicherte Fähigkeiten, die die Erkennung von BEC verbessern sollen, während das andere IT-Teams dabei unterstützt, Mitarbeiter darin zu schulen, Phishing-Angriffe zu erkennen.
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Malvertising-Kampagne missbraucht Googles DoubleClick für Kryptowährungs-Miner

Originalartikel von Chaoying Liu und Joseph C. Chen

Am 24. Januar beobachteten die Sicherheitsforscher von Trend Micro, dass sich die Zahl der entdeckten Coinhive Web Miner aufgrund einer Malvertising Kampagne verdreifachte. Die Werbeanzeigen auf Sites mit hohem Verkehr nutzten nicht nur Coinhive (von Trend Micro als JS_COINHIVE.GN erkannt), sondern auch einen separaten Web Miner, der in Verbindung stand mit einem privaten Pool. Angreifer missbrauchten Googles DoubleClick, der Internet-Werbedienste entwickelt und zur Verfügung stellt. Die Daten aus dem Trend Micro™ Smart Protection Network™ zeigen, dass zu den von diesen Vorfällen betroffenen Ländern Japan, Frankreich, Taiwan, Italien und Spanien gehören. Trend Micro hat Google über die Entdeckungen informiert.
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