Trend Micro engagiert sich gegen Kinderpornografie


Trend Micro beteiligt sich als erster Sicherheitsanbieter am Uniform Resource Locator (URL) Projekt des nordamerikanischen National Center for Missing & Exploited Children (NCMEC). Ziel der Initiative ist es, Kinderpornografie im Internet zu bekämpfen. Das NCMEC arbeitet seit 2007 mit der Internet-Industrie zusammen, um die Kinderpornografie im Web einzudämmen. Das URL-Projekt umfasst derzeit 67 US-amerikanische Electronic Service Provider (ESP), die zusammen 74 Prozent dieses Marktes abdecken, und sechs internationale Polizeibehörden.

“Trend Micro ist ein weltweiter Marktführer für Antiviruslösungen und Internet-Content-Sicherheit mit Millionen Kunden rund um den Globus. Die Teilnahme dieses Sicherheitsanbieters am URL-Projekt bedeutet einen Riesenschritt vorwärts in unseren Bemühungen, Familien vor dem unbeabsichtigten Zugriff auf Kinderpornografie zu schützen”, erklärt Ernie Allen, der Präsident von NCMEC.

Die Zahlen, die NCMEC im Dezember 2009 publiziert hat, belegen, dass 40 Prozent der Kinder, die die Polizei als Opfer von Kinderpornografie identifiziert hat, noch nicht in der Pubertät und fünf Prozent sogar noch Kleinkinder sind.

URLs, die offensichtlich zu Sites mit Kinderpornografie führen, werden der NCMEC-CyberTipline von ESPs und der Bevölkerung gemeldet. Die NCMEC-Analysten überprüfen die Webseiten und generieren einen Report, der dann den Polizeibehörden übermittelt wird. Führt dies innerhalb von sieben Tagen nicht zu Maßnahmen, so prüft NCMEC nochmals, ob die Webseite weiterhin die kinderpornographischen Bilder anzeigt. Ist dies der Fall, so werden die Seiten in eine tägliche URL-Liste gesetzt. Die Organisation wendet bestimmte Kriterien für Webseiten an, nach denen sie auf diese Liste kommen. Sie umfasst die „die schlechtesten der schlechten“ Inhalte und die extremsten Bilder von sexuell missbrauchten Kindern.

Die URL-Liste wird denjenigen ESPs, die eine Absichtserklärung des NCMEC unterschrieben haben, zugänglich gemacht. Das URL-Projekt ist ein freiwilliges Programm und die ESPs nutzen die Liste, um sicherzustellen, dass der dort aufgeführte Inhalt nicht auf ihren Systemen ist. Die Liste wird täglich aktualisiert.

Trend Micro bietet mit dem Smart Protection Network über Reputationsdienste Schutz für Unternehmen und Privatanwender vor bösartigen Websites, Dateien und E-Mails und Spam. Der Anbieter wird die von NCMEC als pornografisch erkannte Webseiten den eigenen Listen hinzufügen und die Kunden davon in Kenntnis setzen. Die Anwender von Trend Micro Produkten werden durch das Smart Protection Network geschützt, indem verdächtige Websites, die bösartige Software enthalten könnten, blockiert werden. Auch hat sich Trend Micro mit dem Programm Internet Safety for Kids and Families zum Ziel gesetzt, Eltern, Lehrer und Jugendliche über die Gefahren im Internet aufzuklären und zu schulen, wie man dieses Medium sicher nutzt. „Die sexuelle Online-Ausbeutung derer, die am verletzlichsten und wehrlos sind, nämlich unsere Kinder, ist ungeheuerlich und abscheulich“, betont Lynette Owens, Director of Internet Safety for Kids & Families bei Trend Micro. „Deshalb haben die Bemühungen von NCMEC unsere volle Unterstützung. Wir sind glücklich über die Möglichkeit in dieser Mission eine mitmachen zu dürfen. Auch fordern wir alle Sicherheitsanbieter auf, Mitglied der URL-Initiative zu werden und ihren Beitrag in diesem Programm zu leisten.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*