Archiv der Kategorie: Internet der Dinge

Outlaw greift mit aktualisiertem Kit ältere Miner und mehr Systeme an

Originalbeitrag von Jindrich Karasek, Threat Researcher

Hört man eine Weile nichts von einer cyberkriminellen Gruppe, so bedeutet das nicht unbedingt Inaktivität. So geschehen bei der Hacker-Gruppe Outlaw, die während der letzten Monate anscheinend in Ruhe ihr Toolkit weiter entwickelt hat. Ende letzten Jahres nun stellten die Sicherheitsforscher von Trend Micro über einen Honeypot einen Anstieg in deren Aktivitäten fest. Die Fähigkeiten der Kits im Vergleich waren im Vergleich zu den letzten Angriffen aktualisiert worden. Dazu gehören erweiterte Scanner-Parameter und Ziele, die Ausführung von Dateien in Schleifen durch Fehlermeldungen, verbesserte Vermeidungstechniken für Scan-Aktivitäten und mehr Mining-Gewinn durch Ausschalten sowohl der Konkurrenz als auch der eigenen vorher genutzten Miner.

Die Forscher analysierten die Kits, deren Design auf Informationsdiebstahl in der Automotive- und Finanzbranche, den Start weiterer Angriffe auf bereits kompromittierten Systemen und den möglichen Verkauf der gestohlenen Informationen zugeschnitten sind. Der Vergleich mit den früheren Angriffen der Gruppe lässt die Forscher annehmen, dass Outlaw plant, in den USA und in Europa Unternehmen ins Visier zu nehmen, die ihre Systeme noch nicht upgedatet haben oder auch solche mit Internet-orientierten Systemen und schwacher bis keiner Überwachung des Verkehrs und der Aktivitäten. Neben alten Zielen sind sie auch auf neue Ziele aus, um ihre Updates in der Praxis zu testen. Die Experten gehen glauben, dass die Gruppe in den nächsten Monaten aktiver vorgehen wird.
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Der Security-RückKlick 2020 KW 05

von Trend Micro

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: CartoonStock

Ransomware mit „Nebenverdienst“, Phishing über Abmahnungsmails, fast alle der 100 größten Flughäfen haben Sicherheitsmängel und Zero-Trust-Konzept gestaltet sich für viele Unternehmen schwierig.
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Zwei Mirai-Varianten zielen auf Videoüberwachungs-Speichersysteme

Von Trend Micro

Sicherheitsforscher von Trend Micro haben zwei Varianten der Internet of Things (IoT)-Malware, Mirai, gefunden. Die beiden Varianten, SORA (IoT.Linux.MIRAI.DLEU) und UNSTABLE (IoT.Linux.MIRAI.DLEV) nutzen neue Verbreitungsmethoden und verschaffen sich Zugang über die Schwachstelle CVE-2020-6756 in Rasilient PixelStor5000-Videoüberwachungs-Speichersystemen.

Mirai ist eine Malware, die aktiv nach IoT-Geräten mit Schwachstellen sucht, sie infiziert und in Bots umwandelt. Die Bots wiederum finden dann weitere Geräte, die sie infizieren können. Im Laufe der Jahre gab es bereits einige Varianten, etwa solche, die Router und Smart TVs infizierten. Die Mirai-Botnets lassen sich für Distributed Denial of Service (DDoS)-Angriffe einsetzen, die von vielen Cyberkriminellen als Dienstleistung angeboten werden. Dafür benötigen sie eine Vielzahl von Bots, und deshalb müssen sie ihre Botnets immer weiter vergrößern.
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Pwn2Own: Deutsche erfolgreich beim Hacken industrieller Kontrollsysteme

von Trend Micro

Beim ersten Pwn2Own in Miami ging es um das Hacking von ausschließlich Industrial Control Systems (ICS). Der Wettbewerb, veranstaltet von der Zero Day initiative (ZDI) von Trend Micro, umfasste acht zu testende Ziele in fünf Kategorien (Control Server, OPC Unified Architecture (OPC UA) Server, DNP3 Gateway, Human Machine Interface (HMI)/Operator Workstation und Engineering Workstation Software). Mehr als 250.000 $ an Preisgeldern wurden bereitgestellt. Die deutschen Teilnehmer Tobias Scharnowski, Niklas Breitfeld und Ali Abbasi aus Bochum konnten sich den zweiten Platz in der Endwertung gegen starke Konkurrenz sichern.
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Der Security-RückKlick 2020 KW 03

von Trend Micro

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: CartoonStock

Trend Micro mit Ergebnissen zur Honeypot-Untersuchung von ICS-Gefahren, Ransomware nimmt native Windows-Fähigkeiten ins Visier und ein Betroffener berichtet über den Erpressungsangriff und gibt Empfehlungen.
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