Archiv der Kategorie: Mobile Malware

Angriffsvektoren im Orbit: Sicherheit für Satelliten-Verbindungen und IoT im 5G-Zeitalter

Originalbeitrag von Craig Gibson, Principal Threat Defense Architect



Satelliten-Verbindungen werden mit der zunehmenden Verbreitung von 5G-Netzwerken an Bedeutung gewinnen, nicht zuletzt auf Grund ihrer hohen Ausfallsicherheit bei unvorhergesehenen Ereignissen. Davon profitieren vor allem Anwendungen im Bereich (Industrial) Internet of Things. Gleichzeitig stellen Satelliten aber auch einen möglichen Angriffsvektor für Cyberangriffe dar und müssen entsprechend geschützt werden.

Mögliche Angriffsszenarien auf Satellitenverbindungen, Lösungsmöglichkeiten und weitere Details, finden sich hier in englischer Sprache im Originalbeitrag auf dem Trend Micro Security Intelligence Blog.

Aufkommende 5G-Technologie könnte IoT-Geräte über SIM-Karten kompromittieren

Originalbeitrag von Trend Micro Forward-Looking Threat Research Team

Bereits die aktuellen Mobilfunktechnologien wie 3G und 4G ermöglichen eine schnelle drahtlose Kommunikation. Aber die nächste Generation, 5G, wird noch schnellere Verbindungen und eine höhere Zuverlässigkeit möglich machen mit Geschwindigkeiten von mehreren Gbits pro Sekunde (Gbps) und durchschnittlichen Download-Raten von bis zu einem Gbps. Die Verbesserungen im Vergleich zu früheren Generationen werden zweifelsohne in Smartphones und anderen häufig eingesetzten Mobilgeräten am deutlichsten spürbar sein, doch wird auch das IoT von 5G profitieren, denn die Technologie kann sehr wohl die benötigte Infrastruktur bieten, um hohe Datenvolumina zu übertragen.
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Identifizieren der Top-Sicherheitslücken in Netzwerken: alte Lücken, IoT Botnets, Exploits für drahtlose Verbindungen

Originalbeitrag von Tony Yang, Adam Huang und Louis Tsai

Mithilfe des IoT Smart Checker, einem Tool, das Netzwerke auf mögliche Sicherheitsrisiken scannt, untersuchten die Sicherheitsforscher Heim- und kleinere Netzwerkumgebungen und Sicherheitslücken, die vernetzte Geräte üblicherweise aufweisen. Die am häufigsten entdeckten Sicherheitslücken waren die bereits bekannten oder auch IoT Botnets. Vom 1. April bis zum 15. Mai fanden die Forscher, dass 30 Prozent der Heimnetzwerke mindestens eine Sicherheitslücke aufwies.  Das bedeutete in diesem Zusammenhang, dass die Forscher mindestens ein vernetztes Gerät fanden, dass über eine Lücke zugänglich war. Das Scanning betraf verschiedene Betriebssysteme, einschließlich Linux, Mac, Windows, Android, iOS und weitere Software Development Kit (SDK)-Plattformen.
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Kryptowährungs-Malware wird im Untergrund angeboten

Originalbeitrag von Fernando Mercês, Senior Threat Researcher

Kryptowährungen geraten immer wieder in den Schlagzeilen, und manche Regierungen arbeiten an der Regulierung der daran beteiligten Transaktionen. Andere wiederum möchten die damit verbundenen Mining-Aktivitäten insgesamt stoppen. Cyberkriminelle sind sehr rege am Kryptowährungs-Mining beteiligt. Ihre Tätigkeiten reichen vom Missbrauch der Graphics Processing Units (GPUs) der Verbraucher-Geräte bis zu dem der Mobilgeräte. Mittlerweile gibt es auch im cyberkriminellen Untergrund so viele Kryptowährungs-Malware-Angebote, dass es auch Kriminellen schwer fallen muss zu entscheiden, welches das Beste ist. Kryptomalware hat ein klares Ziel, und zwar aus Kryptowährungstransaktionen Profit zu schlagen. Dies lässt sich über zwei verschiedene Methoden erreichen: Diebstahl von Kryptowährung und wiederholtes Mining auf den Geräten der Opfer (ohne dass diese es mitbekommen), auch Cryptojacking genannt.
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Spam-Mails mit XTRAT und DUNIHI Backdoors im Bundle mit Adwind

Originalbeitrag von Abraham Camba und Janus Agcaoili

Die Sicherheitsforscher von Trend Micro entdeckten eine Spam-Kampagne, die den berüchtigten plattformübergreifenden Remote Access Trojan (RAT) Adwind oder jRAT (JAVA_ADWIND.WIL) ablegt zusammen mit einem weiteren wohlbekannten Backdoor namens XTRAT oder XtremeRAT (BKDR_XTRAT.SMM). Zudem lieferte die Spam-Kampagne auch den Info-Stealer Loki (TSPY_HPLOKI.SM1).
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