Erwarte das Unerwartete: CLOUDSEC in London

Originalbeitrag von Raimund Genes, Chief Technology Officer

Wissen ist Macht. Und nirgends ist diese überstrapazierte Weisheit relevanter als in der Informationssicherheits-Banche. Sicherheitsmanager können eine effiziente Cyberverteidigung nur dann aufsetzen, wenn sie die sich stetig ändernde Bedrohungslandschaft richtig verstehen. Zumindest müssen sie ihr Beziehungsnetz so breit wie möglich aufstellen, um von dem Branchen-Know-how möglichst zu profitieren. Eine gute Gelegenheit sowohl für das Update des Know-hows als auch für Networking bietet die von Trend Micro gehostete APAC-Sicherheitskonferenz CLOUDSEC, die zum ersten Mal am 17. September in London stattfindet.
Auf Bedrohungen nicht vorbereitet

Im Voraus zu wissen, woher die nächste Bedrohung kommt, ist bereits die halbe Verteidigung, doch meistens werden CISOs davon überrascht. Das Verständnis dafür, wo die Risiken liegen, stellt den ersten Schritt zu einer effizienten Schadensbegrenzungsstrategie dar.

Erst kürzlich musste das US Office of Personnel Management (OPM) 133 Millionen Dollar ausgeben für den Schutz vor Identitätsdiebstahl für 21,5 Millionen aktuelle und frühere Ministerialmitarbeiter und deren Familien, die von einem großangelegten Dateneinbruch betroffen waren – und dies sind bestimmt nicht die einzigen Kosten, die auf das US-Ministerium diesbezüglich zukommen. Es gibt bereits Berichte darüber, dass ausländische Mächte die gestohlenen Daten mit anderen illegal erworbenen persönlichen Infos abgleichen, um Militär- oder Geheimdienstagenten zu finden. Diese könnten als Spione rekrutiert oder erpresst werden.

Auch das Internet of Things hat in letzter Zeit eine Menge Schlagzeilen gemacht, denn fast jede Woche tauchen neue Sicherheitslücken in den vernetzten Systemen auf, die entwickelt werden, ohne das Prinzip ‚Security-by-Design‘ zu beachten. Zuletzt gab es Forschungsergebnisse, die zeigten, dass ein mit dem Internet verbundener Baby-Monitor gehackt werden kann, um die Familien zu Hause darüber zu überwachen.

Auch hat Fiat Chrysler gerade zugegeben, dass der Konzern weitere 7.800 Fahrzeuge als Teil eines Sicherheits-Upgrades zurückrufen muss. Die ursprüngliche, im Sommer öffentlich gewordene Lücke lässt Hacker die Kontrolle über die Bremsen übernehmen und sogar das Steuer im betroffenen Fahrzeug beeinflussen. In der ersten Runde waren 1,4 Millionen Fahrzeuge vom Rückruf betroffen.

CLOUDSEC zur Rettung
Das Motto der CLOUDSEC – Erwarte das Unerwartete – lässt sich als Aufruf an die Sicherheitsmanager lesen, immer auf neuestem Stand in Sachen Sicherheitstrends zu bleiben. Genau dies ist die Hauptmotivation dafür, die Konferenz zu besuchen! Neben Trend Micro-Experten wie Rik Ferguson, Global VP of Security Research und David Sancho, Senior Anti-Malware Researcher, gehören zu den Keynote-Sprechern Koryphäen wie:

Andy Archibald, Head of the National Cyber Crime Unit, National Crime Agency (NCA)

Timothy Wallach, Supervisory Special Agent – Cyber Task Force, Federal Bureau of Investigations (FBI)

Scott Borg, Director (CEO) and Chief Economist, US Cyber Consequences Unit

Stewart Room,  Global Head of Cyber Security and Data Protection, PWC Legal

Ian Massingham, UKI Technical Evangelist, Amazon Web Services (AWS)

Weitere Informationen zur Konferenz und Registrierung finden Sie hier.

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