MSP: Drum prüfe, wer sich bindet

Von Linda Haase, Enterprise Account Manager MSP Partner

Wer erfolgreich als MSP durchstarten will, der braucht Partnerschaften mit den richtigen Herstellern. Damit verhält es sich ein bisschen wie mit einer Ehe: Vor dem Ja-Wort sollte man sich sicher sein, dass man zusammenpasst. Worauf kommt es dabei an? Klar: Der Hersteller sollte führende Security-Technologie anbieten, auf der Sie überzeugende Services aufbauen können. Aber über die Produkte hinaus gibt es eine ganze Reihe weiterer Faktoren, die für eine erfolgreiche Beziehung wichtig sind.

Bietet der Hersteller flexible Vertragsmodelle an?

Was heute zählt, ist Flexibilität. Wer als MSP eine flexible Vertragsgestaltung und Abrechnung anbieten kann, ist klar im Vorteil. Darauf sollten Sie auch beim Hersteller Ihrer Wahl achten. Ermöglicht er zum Beispiel eine Abrechnung im „Pay as You Go“-Modell? Das ist für Kunden besonders attraktiv. So zahlen sie nur das, was sie wirklich nutzen, und gehen kein Risiko ein. Auch für Sie als MSP ist „Pay as You Go“ vorteilhaft. Geht ein Kunde eventuell Pleite, können Sie ihn einfach abmelden und bleiben nicht selbst auf den Kosten sitzen. Die Erfüllung der Vertragslaufzeiten gegenüber dem Hersteller kann in der MSP-Welt zu einer unangenehmen Last der Vergangenheit werden. Auch ein Committed Consumption-Modell kann sich lohnen. Sie erstellen mit Ihrem Kunden einen Rollout-Plan und legen die Zahl der Lizenzen fest, die als Ziel erreicht werden sollen. Durch die feste Abnahme profitieren Sie als MSP von günstigeren Preisen, können mit Ihren Kunden aber trotzdem Pay-as-You-Go abrechnen.

Wie komfortabel ist das (Lizenz-)Management?

Natürlich möchten Sie auch Ihren Verwaltungsaufwand möglichst gering halten. Daher sollten Sie darauf achten, welche Tools der Hersteller für MSPs anbietet. Gibt es die Möglichkeit, Lizenzen und Technik über eine multimandantenfähige Oberfläche zu managen? Vorteilhaft ist eine zentrale Plattform, über die Sie Lizenzen für Ihre Kunden bereitstellen, diese zur Nutzung freigeben, abrechnen und Reports erstellen können. Automatisch generierte Reports sollten sich bei Bedarf manuell anpassen lassen. So können Sie individuell reagieren, wenn ein Kunde seine Lizenzen zum Beispiel erst später als geplant ausrollt. Klar ist aber auch: Sie sollten realistisch bleiben, bei Ihren Ansprüchen an das Tooling. Die „eierlegende Wollmilchsau“ kann kein Hersteller bieten. Gerade wenn es darum geht, Produkte verschiedener Anbieter in komplexen One-to-One-Services zu verheiraten, kommen Sie nicht darum herum, RMM-Tools zu nutzen. Am einfachsten funktioniert das Management selbstverständlich mit SaaS-Lösungen.

Wie unterstützt der Hersteller?

Ein wichtiger Faktor ist außerdem der Support. Welche Möglichkeiten bietet hier der Hersteller? Können Sie bei Bedarf erweiterte Services beziehen – zum Beispiel Managed XDR – um Ihre Angebote durch zusätzliches Experten-Know-how zu ergänzen? Synergien und ein harmonisches Miteinander auf Augenhöhe ermöglichen es Ihnen, den besten Service für Ihre Kunden zu erbringen. Wir vom Trend Micro Channel-Team beraten Sie gerne!

Weitere Tipps erhalten Sie in unserer Webinar-Reihe „Let’s talk MSP mit Linda“. Melden Sie sich an und schauen Sie vorbei – ich freue mich auf Sie!

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.