Report zu Trend Micro Cloud App Security 2017: Mail bleibt Hauptinfektionsvektor

von Trend Micro

Email bleibt auch weiterhin ein sehr verbreiteter Infektionsvektor für Malware und andere Bedrohungen, so Trend Micro in dem neuen Report, in dem die Sicherheitsforscher den Stand der Mailbedrohungen und der Sicherheit 2017 durchleuchtet haben. Sie zeichnen darin ein deutliches Bild dessen, wogegen sich Unternehmen schützen müssen und zeigen, wie sie das tun können.

Email ist für Unternehmen ein nicht weg zu denkendes Tool, das eine effiziente Kommunikation zwischen Kollegen, Kunden und Anbietern ermöglicht. Dank seiner Funktionalität und der überall verfügbaren Mail-Systeme dient das Werkzeug als Kommunikationsmittel für wichtige Teile der Geschäftstätigkeit. Es nimmt also nicht wunder, dass für Cyberkriminelle die elektronische Post als Köder bei ihren bösartigen Aktivitäten von großer Bedeutung ist.

2017 zeigten die Daten der Trend Micro™ Smart Protection Network™-Sicherheitsinfrastruktur, dass 94 Prozent der Ransomware-Bedrohungen über Email kamen, während Business E-Mail Compromise (BEC)-Betrug vom ersten auf das zweite Halbjahr eine Steigerung von 106 Prozent aufwies. Diese Bedrohung wird auch als „Chef-Masche“ bezeichnet, weil die Betrüger dabei mithilfe von bösartigen Word-Dokumenten oder PDF-Anhängen vor allem die oberste Führungsebene anvisieren. Sie verursacht seit Jahren Unternehmen weltweit hohe Verluste, führt zu lahmgelegten Systemen und zu Rufschädigung.

Die Trend Micro™ Cloud App Security™-Lösung ist ein API-basierter Service, der Microsoft® Office 365™ Exchange™ Online-, OneDrive® for Business- und SharePoint® Online-Plattformen schützt. Der Dienst fungiert als zweite Schutzschicht, nachdem Mails und Dateien das Office 365-Scanning durchlaufen haben. Er kann mithilfe von Machine Learning und Sandbox-Analysen für Ransomware, BEC und andere fortschrittliche Bedrohungen deren Verbreitung verhindern. Cloud App Security ist in der Lage, sowohl bekannte als auch unbekannte Mailbedrohungen, die versuchen Cloud-Dienste zu infiltrieren, zu erkennen.

Cloud App Security entdeckte im Laufe des Jahres 2017 etwa 65.000 bekannte Trojaner, Würmer, Viren und Backdoors. Mit der in Q2 verbesserten Klassifizierungs-Engine gelang es Cloud App Security, mehr als 50.000 Ransomware- und 3.000 BEC-Bedrohungen in den folgenden drei Quartalen zu entdecken. Auch konnten mithilfe der Pre-Execution Machine Learning-Technologie und Sandbox Engines mehr als 260.000 unbekannte Mailbedrohungen geblockt werden. In demselben Zeitraum sind 2,8 Millionen bekannte bösartige Links und mehr als 190.000 Phishing Mails geblockt worden. Ohne Berücksichtigung der Bedrohungs-Scans der eigenen Sicherheitsmechanismen von Office 365, konnte Cloud App Security 3,4 Millionen hochriskante Mail-Bedrohungen erkennen und blocken.

Weitere Einzelheiten zu den Ergebnissen der Recherche von Trend Micro bietet der „Report zu Trend Micro Cloud App Security 2017“.

2017_Cloud_App_Security_Report_DE

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