Ist “Next Gen” signaturlose Sicherheit tatsächlich „patternless“?

Originalbeitrag von Raimund Genes, Chief Technology Officer

Trend Micro gehört seit Jahren zu den Unterstützern von VirusTotal, weil Sicherheit im Internet für die Anwender rund um die Welt nur mit Partnerschaften zu gewährleisten ist. Dazu gehören öffentliche und private Partnerschaften, wie die mit den Polizeibehörden, die zur Verhaftung von Cyberkriminellen wie kürzlich Aleksandr Panin, dem Autor von SpyEye, führen. Aber genauso gehören auch solche dazu, die dem Informationsaustausch dienen, so etwa die mit VirusTotal.

Wichtig für eine echte Partnerschaft ist, dass jeder, der mitmacht, sowohl nimmt als auch gibt. VirusTotal ist in seiner Arbeit effektiv, weil die Sicherheitsanbieter, Geschäfte und sogar Einzelne mitarbeiten und die Ergebnisse ihrer Forschungen und Intelligenz beisteuern. In diesem Sinne begrüßt Trend Micro die neuesten Änderungen in den Teilnahmebedingungen von VirusTotal, die im Gegenzug zu den genutzten Informationen auch das Beisteuern eigener Infos einfordern.

Diese Änderungen kamen als Reaktion auf die Forderungen von Trend Micro und anderen VirusTotal-Partnern bezüglich des aktiven Beitrags aller Unternehmen, die von den Daten und Analysen der Virus-Total-Partner profitieren. Einige dieser Unternehmen nutzen sogar die Daten und Analysen, um ihre so genannten „Next Gen“-Lösungen ohne Pattern zu bedienen. Anstatt ihre eigenen Pattern-Dateien zu unterhalten, nutzen sie einfach die VirusTotal-Dateien und sparen damit eigene Forschungsfähigkeiten. Darüber hinaus schließlich bewerben sie ihre „Pattern-losen“ Lösungen als Wettbewerbsalleinstellungsmerkmal den Anbietern gegenüber, die ihre Daten an VirusTotal weitergeben.

Als Google 2012 VirusTotal übernahm, nannte Trend Micros CEO Eva Chen dies „exzellente Neuigkeiten für Trend Micro, die gesamte Branche und für jeden Einzelnen“.

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