Schlagwort-Archive: Bedrohung

Risiko des Business Process Compromise durch Online-Mainframes

Originalbeitrag von Roel Reyes, Senior Threat Researcher

Legacy-Mainframes werden von Unternehmen in vielen Branchen wie Telekommunikation, ISPs, Fluggesellschaften oder Finanzdienstleister immer noch häufig für das Handling von großen Datentransaktionen eingesetzt. Wird ein Mainframe Online exponiert, so werden die darauf laufenden Services dem Risiko der Kompromittierung ausgesetzt. Angreifer könnten die tatsächlichen Daten (via Middleware) manipulieren, die Transaktionen eines Ziels ausspionieren, Metadaten von Kunden exfiltrieren oder Transaktionen verzögern oder gar unterbrechen. Die Sicherheitsforscher von Trend Micro haben mithilfe einer Recherche über die Suchmaschine Shodan die Gefahren untersucht.

Der Security-RückKlick KW 29

von Trend Micro

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: CartoonStock

SMS-Proxy zum Abhören, neuer Angriffsvektor Gnome Image Parser waren in den News. Täter bei Dateneinbrüchen sind in 20% der Fälle Ex-Mitarbeiter, und die Liste der häufigsten Betreffs in Phishing-Mails führt die Sicherheitswarnung an.
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Neue Bedrohung nutzt SambaCry — Linux-Nutzer sollten updaten

Originalartikel von Mohamad Mokbel, Tim Yeh, Brian Cayanan

Eine sieben Jahre alte Sicherheitslücke in Samba, der quelloffenen Implementierung des SMB-Protokolls, ist im Mai geschlossen worden, wird aber weiter ausgenutzt. Einem Security Advisory zufolge erlaubt die Lücke einem Angreifer, eine Shared-Bibliothek auf eine beschreibbare Freigabe hochzuladen, sodass der Server sie lädt und ausführt. Bei Erfolg könnte der Akteur eine Befehls-Shell auf einem angreifbaren Gerät öffnen und dies unter seine Kontrolle bringen. Betroffen sind alle Versionen von Samba seit 3.5.0.
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Spam-Kampagne liefert plattformübergreifenden Remote Access Trojan Adwind

Originalbeitrag von Rubio Wu und Marshall Chen, Threats Analysts

Cyberkriminelle sind Opportunisten. Wird ein Betriebssystem mehr genutzt als ein anderes, so diversifizieren sie ihre Ziele, Tools und Techniken, um daraus Profit zu schlagen. Das ist der Mehrwert von Schadsoftware, die sich an verschiedene Plattformen anpassen lässt oder gar plattformübergreifend funktioniert. Wird sie nun mit einem Geschäftsmodell verbunden, das vorsieht, die Schadsoftware auch anderen Kriminellen anzubieten, so ist die Wirkung noch breiter. So geschehen mit Adwind/jRAT, das Trend Micro als JAVA_ADWIND erkannt hat. Es ist ein plattformübergreifender Remote Access Trojaner (RAT), der auf jeder Maschine mit Java läuft, einschließlich Windows, Mac OSX, Linux und Android.
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OSX-Schadsoftware mit Verbindung zu Operation Emmental kapert Netzwerkverkehr

von Rubio Wu, Threats Analyst

Die OSX_DOK-Schadsoftware (Trend Micro erkennt sie als OSX_DOK. C) zielt auf Maschinen mit dem OSX-Betriebssystem von Apple und umfasst fortgeschrittene Funktionalitäten, etwa für den Missbrauch von Zertifikaten und Umgehung von Sicherheitssoftware. Die Schadsoftware zielt in erster Linie auf Banking-Nutzer in der Schweiz. Sie nutzt eine Phishing-Kampagne, um die Payload abzulegen, die dann über einen Man-in-the- Middle (MitM)-Angriff den Netzwerkverkehr eines Nutzers kapert. OSX_DOK.C scheint eine weitere Version von WERDLOD (von Trend Micro als TROJ_WERDLOD identifiziert) zu sein, eine Schadsoftware, die in den Operation Emmental-Kampagnen zum Einsatz kam – eine interessante Entwicklung.
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