Schlagwort-Archive: LINUX

Der Security-RückKlick 2021 KW 49

von Trend Micro

(Bildquelle: CartoonStock)

Krypto-Mining ist immer noch beliebt und nun wieder in den Schlagzeilen durch Exploits für Angriffe auf Linux- und Windows-Server, aber auch durch TeamTNT. Des Weiteren in den News Fehlkonfigurationen in der Cloud mit großen Auswirkungen und erfolgreiche internationale Europol-Aktion gegen Geldwäsche.
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Über Schwachstellen zum illegalen Monero-Mining

Originalbeitrag von Nitesh Surana, Threat Research Engineer

Anhänger der Kryptowährungen durchleben schwere Zeiten. Der Bitcoin stürzte ab und es gab aktuell einige Angriffsversuche, so berichtet vom Magazin Spiegel. Auch entdeckten wir vor ein paar Wochen kompromittierte Docker Hub-Konten, die für illegales Kryptowährungs-Mining missbraucht wurden. Nun haben wir uns auch mit entdeckten Exploit-Versuchen und dem Missbrauch der legitimen Plattformen Netlify und GitHub als Repositories für Malware beschäftigt. In diesem Jahr wurde dem Apache HTTP Server Project die Sicherheitslücke CVE-2021-41773 gemeldet, ein Path Traversal und Remote Code Execution (RCE)-Fehler in Apache HTTP Server 2.4.49. Nutzen Angreifer diese Schwachstelle aus, so können sie URLs auf Dateien außerhalb der Verzeichnisse abbilden, die durch Alias-ähnliche Direktiven konfiguriert wurden.

Offizielle Fixes wurden vom Apache HTTP Server Project zur Verfügung gestellt. Als wir uns jedoch die bösartigen Samples ansahen, die diese Schwachstelle missbrauchen, fanden wir mehr dieser Exploits, die dazu missbraucht werden, verschiedene Lücken in Produkten und Paketen für das böswillige Mining von Monero anzugreifen. Wir liefern Details zum Missbrauch von GitHub- und Netlify-Repositories und -Plattformen für das Hosting von Kryptowährungs-Mining-Tools und -Skripts. Auch haben wir GitHub und Netlify bereits über die bösartigen Aktivitäten informiert und sie haben die Konten entfernt.
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Der Security-RückKlick 2021 KW 36

von Trend Micro

(Bildquelle: CartoonStock)

Immer mehr Systeme sind fehlerbehaftet, die Sicherheit in Clouds unter Linux ist verbesserungswürdig, das BSI fordert frühzeitige Einbindung von Sicherheit in die Entwicklung und Produktion von Fahrzeugen und Trend Micro analysiert das Preisgefüge für Exploits.
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Linux Threat Report zeigt gravierend Mängel bei Cloud-Sicherheit

Originalbeitrag von Aaron Ansari, VP, Cloud Security

Die große Mehrheit der Cloud-Umgebungen basiert heutzutage auf Linux. Auch die meisten großen Cloud-Anbieter stützen ihre Dienste auf dieses quelloffene Betriebssystem, und in der öffentlichen Cloud entwickelt sich ebenfalls zu einer Open-Source-Betriebsumgebung. Linux ist modular, skalierbar und kann daher viele Anwendungsfälle bedienen. Der Wert liegt zudem darin, dass es die am besten verfügbare und zuverlässigste Lösung für kritische Workloads in Rechenzentren und Cloud-Computing-Umgebungen ist. Es gibt viele Linux-Varianten, und unseren Recherchen zufolge sind in ein einzelnen Unternehmen mehrere Linux-Instanzen in Betrieb (Ubuntu, Redhat, Amazon…). Doch mit der zunehmenden Beliebtheit vergrößert sich auch die Angriffsfläche. Dies wirft eine dringende Frage für Unternehmen auf: Wer ist für die Sicherheit aller Linux-Instanzen in der Cloud-Umgebung eines Unternehmens verantwortlich?

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DarkSide auf Linux: Ziel sind virtuelle Maschinen

Originalbeitrag von Mina Naiim, Threats Analyst

Wie bereits dargestellt, nimm die DarkSide Ransomware Unternehmen aus dem Bereich der Fertigung, Finanzwelt und kritischen Infrastrukturen ins Visier. Betroffen sind Windows- und Linux-Plattformen von Organisationen vor allem aus den USA, aus Frankreich, Belgien und Kanada. Uns fiel zudem auf, dass die Linux-Variante vornehmlich Dateien im Zusammenhang mit virtuellen Maschinen auf ESXI-Servern angreift. Wir haben das Verhalten der Variante analysiert, wie sie deren Embedded-Konfigurationen prüft, virtuelle Maschinen (VMs) abschießt, Dateien auf dem infizierten Rechner verschlüsselt, Systeminformationen sammelt und an den Remote-Server sendet.
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