Traditionelle Sicherheitsdenkweise kann die Cloud-basierte Transformation gefährden

Originalartikel von Gurmail Singh

Cloud Computing verändert Organisationen auf der ganzen Welt und macht sie wendiger, kosteneffizienter und reaktionsfähiger. Doch bleibt Sicherheit ein permanentes Hindernis. Dabei können veraltete Vorstellungen darüber, wie Sicherheit in der Cloud aussehen sollte, den falschen Eindruck erwecken, dass eine Migration von Natur aus risikoreicher sei als die Aufbewahrung von Daten On-Premise. De facto aber gibt es Cloud-fähige Lösungen, die eine ebenso sichere Umgebung wie herkömmliche Lösungen bieten, wenn nicht eine gar noch sichere.

Eine kürzlich von Trend Micro beauftragte Studie für CLOUDSEC Online zeigte etwa für Großbritannien, dass nahezu die Hälfte (47%) der IT-Leiter ihre Sicherheitsstrategien nicht aktualisiert haben, um auch Cloud-Umgebungen mit einzubeziehen.

Diese Denkweise könnte ernste Probleme nach sich ziehen, weil traditionelle Sicherheitswerkzeuge nicht für die Cloud konzipiert sind. Und das bedeutet, dass ihr Einsatz in diesen Umgebungen gefährliche Sicherheitslücken und Leistungsengpässe verursachen kann. Zu den Herausforderungen gehören die folgenden:

Geteilte Verantwortlichkeiten: Beim Einsatz eines Sicherheitstools, das nicht für die Cloud konzipiert ist, wird der Kunde seinen Anteil der Cloud-Verantwortung nicht wahrnehmen.

Mehrschichtige Sicherheit: Für Unternehmen, die für jede Sicherheitsherausforderung ein anderes Tool verwenden, kann sich deren Management sehr komplex und damit schwierig gestalten – Fehlmanagement und mangelnde Akzeptanz sind die Folgen.

Sichtbarkeit: Ein Schlüsselmanko von traditionellen Tools ist die nicht vorhandene Fähigkeit, Einsichten über physische, virtuelle, Cloud-VM und Container-Umgebungen hinweg zu bieten.

Manuell: Traditionelle Tools sind klobig, nicht automatisiert und erfordern manuelle Eingriffe, was dazu führen kann, dass sich menschliche Fehler einschleichen.

Lizenzierung: Organisationen zahlen unter Umständen mehr als nötig, wenn sie nicht Cloud-Tools mit dynamischer Lizenzierung für Cloud-Nutzungsszenarien (PAYG, auf Stunden-, Monats- oder Jahresbasis je nach Anwendungsfall und Betriebsmodell oder Unternehmensverträge) wählen.

Fehlkonfiguration: Dies ist eine der größten Gefahren für Cloud-Daten. Falsche Konfigurationen werden nicht erkannt, wenn ein Unternehmen nicht auf Cloud-fähige Sicherheit setzt.

DevSecOps: erfordert straffe Sicherheit, die über APIs in CI/CD-Pipelines eingebaut wird. Dabei könnten traditionelle Werkzeuge zu einem Hindernis für Innovation und schnelle Entwicklung werden.

Multi-Cloud: Diese Umgebungen erfordern die Fähigkeit, alle verschiedenen Sicherheitstools unter einen Hut zu bringen, sprich auf einer Konsole sichtbar, überwachbar und zentral zu kontrollieren.

Fähigkeiten: sind sehr gefragt in der Cybersicherheits-Branche. Leider bringen On-Premise Sicherheitswerkzeuge mehr Komplexität und die Notwendigkeit manueller Bedienung mit sich – das Gegenteil von dem, was Organisationen mit begrenzten internen Sicherheits-Skills heute benötigen.

Was nun?

Die Umfrage zeigte, dass der Mangel an Integration zwischen Sicherheitswerkzeugen für beide Umgebungen für ein Drittel (33 %) der Teilnehmer das größte Problem in ihrer alltäglichen Arbeit darstellt und gleichzeitig auch das größte Hindernis für den Einsatz von Cloud-Sicherheit (43 %).

Die Lösung ist eine Plattform, die umfassenden Schutz für physische, virtuelle Cloud- und Container-Umgebungen bietet, einschließlich von Tools zur Erkennung wichtiger Konfigurationsfehler. Es bedeutet einen hohen Grad an Automatisierung, um die Einhaltung von Compliance zu erleichtern und die betriebliche Effizienz zu verbessern. Trend Micro Cloud One ist ein Beispiel einer solchen Lösung.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.